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Die fünf bekanntesten und größten Mythen um den Kaffee

Letztes Update dieses Beitrags: (11.3.2020)
Kaffee-Mythos

Was stimmt denn nun über Kaffee?

Bestimmt hat man in seinem Leben bereits von einigen Kaffee-Mythen Wind bekommen. Das aromatischste Getränk, welches von vielen Deutschen zum Frühstück und verteilt über den Tag getrunken wird, ist voller wahrer und erfundener Mythen. Die absoluten Kaffeegegner verwenden viele dieser Mythen, um den Kaffeetrinkern das Kaffeetrinken auszureden. Es gibt sogar solche Kaffee-Mythen, die einen potenziellen Käufer vom Kauf eines Kaffeevollautomaten abhalten können. Wir sind den fünf bekanntesten und größten Kaffee-Mythen auf den Grund gegangen und möchten herausfinden, was an den Mythen wahr und was freierfunden ist. Folglich könnte vielleicht dem Kauf eines Kaffeevollautomaten nichts im Wege stehen, wenn es keine triftigen Gründe gegen das Kaffeetrinken gibt. Am besten man macht sich selbst einen frischgebrühten Kaffee und liest diesen Ratgeber in Ruhe durch.

Der erste Mythos – Kaffee könnte der Gesundheit schaden

Diese Aussage ist definitiv nicht richtig und kann nicht so stehengelassen werden. Wie bei fast allen Dingen im Leben zählt bei dem Kaffee die Menge, die man über den Tag verteilt zu sich nimmt. Schließlich ist auch der Wein gesund fürs Herz, doch auch hier kommt es auf die eingenommene Menge an. Somit bezieht sich die Aussage auf die Einnahme von einem Glas und nicht der ganzen Flasche.

Bei dem Kaffee sieht es auch nichts anders aus. Am Tag verteilt dürfen nicht mehr als vier Tassen Kaffee konsumiert werden. Bei einer solchen täglichen Menge bestehen für den menschlichen Körper laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) keine Bedenken.

Hier lesen Sie eine sehr interessante Kardiologie-Studie über Kaffee und Koffein

Darüber hinaus bestätigen einige Studien, dass der Kaffee viele positive Effekte mit sich bringt. Diese sind unter anderem:

  • Die Denkfähigkeit und Konzentration werden gesteigert
  • Kopfschmerzen lassen sich mildern oder sogar ganz verhindern
  • Die Leberzellen werden von der Leberfibrose geschützt
  • Minderung einer Erkrankung an Parkinson
  • Die Erkrankung an bestimmten Krebsarten wird gemindert.

Folglich macht der Kaffeevollautomat eher gesund als krank, wenn der Kaffee in gesunden Maßen konsumiert wird.

Der zweite Mythos – Der Körper verliert Flüssigkeit durch den Kaffee

Eine sehr lange Zeit galt es, dass der Kaffee dem Körper Flüssigkeit entzieht. Zur Freude alles Kaffeetrinker konnte dieser Mythos widerlegt werden. Somit können jetzt alle Kaffeetrinker, die einen Kaffeevollautomaten gekauft haben, die getrunkene Kaffeemenge als Flüssigkeit hinzurechnen, die über den Tag verteilt getrunken wurde.

Wenn im Büro also ein Kaffeevollautomat steht, braucht man sich keine Gedanken zu machen, dass dieser den Körper entwässert. Vor dem Meeting darf man sich bedenkenlos eine Tasse Kaffee zubereiten und diese als Flüssigkeitsersatz ansehen. Trotzdem ist es empfehlenswert, immer wieder zwischendurch ein Glas Wasser zu trinken.

Der dritte Mythos – Im Espresso ist mehr Koffein als im Filterkaffee enthalten

Hier kommt es in erster Linie auf den Kaffeevollautomaten an. Schließlich bereiten alle Maschinen den Kaffee anders zu und verwenden unterschiedliche Kaffeemengen. Darüber hinaus gibt es noch andere Faktoren, die bei der Zubereitung von Kaffee eine Rolle spielen.

Zu diesen Faktoren zählen: Röstung, Mahlgrad, Brühzeit, Verhältnis zwischen Wasser und Kaffee, Zusammensetzung der Kaffeemischung und natürlich die Kaffeesorte. Letztendlich muss die Art der Zubereitung auch berücksichtigt werden, denn der Kaffee wird per Kaffeevollautomat, Kapselmaschine oder Kaffeemaschine zubereitet. In einer Tasse Filterkaffe sind im Durchschnitt 55 mg Koffein pro 100 ml enthalten. In einem Espresso sind im Durchschnitt 110 mg Koffein auf 100 ml Espresso enthalten. Wenn wir uns dieses Ergebnis anschauen, müssen wir eingestehen, dass der Mythos tatsächlich wahr ist.

Wenn wir die Aussage aber von einer anderen Seite betrachten, sieht das Ergebnis direkt anders aus. Schließlich sind in einem normalen Espresso nicht mehr als 25 ml drin. Die meisten Personen, die einen Espresso trinken, nehmen zu sich keine 100 ml Espresso. Folglich könnte es sein, dass eine Person, die einen Filterkaffee trinkt, mehr Koffein zu sich nimmt als eine Person, die 25 ml Espresso konsumiert. Wenn wir uns die Portionen anschauen, bemerken wir schnell deutliche Unterschiede zwischen den beiden Kaffeegetränken. Bei einer Tasse Filterkaffee handelt es sich um 150 ml Kaffee, der somit 82,5 ml Koffein aufweist. Ein Espresso aus einem Kaffeevollautomaten kommt hingegen mit maximal 33 mg Koffein. In diesem Fall fällt das Ergebnis anders aus und der Mythos wäre widerlegt. Es liegt somit im Auge des Betrachters, welcher Aussage man den Glauben schenken mag.

Der vierte Mythos – Kaffee wirkt sich nicht gut auf den Magen aus

Allgemein ist der Kaffee nicht schlecht für den Magen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kaffee aus deiner Filtermaschine oder aus einem professionellen Kaffeevollautomat kommt. Allerdings kommt es trotzdem zu Unverträglichkeiten und dafür ist die Röstung ursächlich. Viele Kaffeetrinker empfinden die Röstung aus unverträglich, da der Kaffee in kürzester Zeit hohen Temperaturen ausgesetzt wird, damit schnell eine große Menge Kaffeebohnen geröstet werden kann.

Hierbei handelt es sich um Bitterstoffe und Säuren, die im Kaffee enthalten sind. Bei einer so kurzen Röstdauer werden die Säuren und Bitterstoffe nicht abgebaut. Von außen sind die Kaffeebohnen schön braun, doch innen können diese noch roh sein. Für ein Steak ist das der ideale Zustand, doch für einen Kaffee kommt er nicht infrage. Aus diesem Grund sollte zu einem Kaffee gegriffen werden, der lange geröstet wurde und alle Bitter- und Säurestoffe abgebaut hat.

Der fünfte Mythos – Der Körper gewöhnt sich stark an den Kaffee

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat das Koffein getestet und diese Droge gehört nicht zu den süchtig machenden Drogen. Das Koffein sorgt für keine Dopamin-Ausschüttung und damit wird kein Hochgefühl ausgelöst. Folglich macht der Kaffee und das darin enthaltene Koffein nicht süchtig.

Trotzdem tritt bei den Vieltrinkern ein Gewöhnungseffekt ein. Sollte man also täglich mehrere Tassen Kaffee zu sich nehmen, kann es zu zwei bis drei Tagen Entzugserscheinungen kommen. Die Angeschlagenheit, Kopfschmerzen und Müdigkeit sind nur zwei von den wichtigsten Symptomen, die eine Entzugserscheinung von Kaffee darstellen. Dieser Zustand ist zum Glück nicht von langer Dauer und verschwindet auch so schnell, wie er gekommen ist.

Folglich ist die Menge des konsumierten Kaffees entscheidend, damit es nicht zu einem Gewöhnungseffekt kommt. Wenn man mit dem Gedanken spielt, sich einen Kaffeevollautomaten zu kaufen, ist das keine schlechte Idee. Im Grunde gibt es kaum etwas, was nicht in Maßen gesund ist und sich negativ auf den Körper auswirkt. Morgens eine warme und aromatische Tasse Kaffee ist demnach keine Sünde.


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