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Latte-Macchiato Glas

Latte Macchiato nennt man auch befleckte Milch

Der Latte Macchiato hat sich in den letzten Jahren in ganz Europa verbreitet und ist zu dem Kultgetränk in Sachen Kaffee geworden. In vielen Restaurants und Coffeeshops wird das köstliche Getränk serviert. Dabei ist der Latte Macchiato ein äußerst leckeres Heißgetränk und sieht gleichzeitig auch noch mit seinen mehreren Schichten toll aus. Daher versuche ich schon seit geraumer Zeit vergleichbare Ergebnisse auch in den eigenen vier Wänden zu erzielen. Mein Ziel: Einen Latte Macchiato selbst zu machen, der den Vergleich aus Profihand nicht zu scheuen hat.

Der Ursprung: Latte Macchiato

Die wörtliche Übersetzung lautet für das beliebte Kaffee- Getränk: Gefleckte Milch. Den Ursprung hat der klassische Latte Macchiato natürlich in Italien. Hier wurde ein normaler Espresso in ein Glas mit kurz erhitzter Milch gegeben. Milchschaum, mehrere Schichten im Glas, mögliche Verzierungen oder Beimischungen gehörten nicht dazu. Diese eher optischen Einflüsse gelangten erst später dazu und sind für den eigentlichen Geschmack nicht von Bedeutung.

Teilweise findet man auch Hinweise darauf, dass der Latte Macchiato speziell für Kinder entstand, damit diese zwar den Geschmack des Kaffees genießen können, aber durch die Milch der Gehalt des Koffeins abgemindert wurde.

Bedingungen für einen guten Latte Macchiato

Ein gelungener Latte Macchiato muss gleich mehrere Dinge erfüllen: Zunächst muss er gut schmecken. Hier ist natürlich in erster Linie der enthaltene Kaffee (Espresso) verantwortlich. Zudem muss er aufgeschäumte Milch enthalten, die sich im Glas klar vom Kaffee abhebt. Kaffee und Milch müssen in einer passenden Temperatur serviert werden. Zudem spielt natürlich auch das Auge mit. Daher muss der Latte auch das passende Aussehen im Glas auf weisen.

Der schnelle Latte Macchiato

Wer schnell einen Latte Macchiato machen will, sollte auf ein Kapselsystem zugreifen. Die Maschine muss anschließend nicht gereinigt werden, der Espresso ist aufgrund des hohen Drucks sehr lecker und der passende Milchschaum ist ausgezeichnet

Latte-Macchiato Glas

Latte-Macchiato aus einem Miele Kaffeevollautomat

Der Espresso als Grundlage

Ausgangspunkt für einen guten Latte Macchiato ist natürlich der verwendete Kaffee. Hier darf natürlich kein handelsüblicher Kaffee verwendetet werden, sondern hier muss zwingend ein klassischer Espresso zum Einsatz kommen. Hierfür werden normale Kaffeebohnen verwendet, die allerdings während der Herstellung besonders dunkler geröstet wurden. Daher sollten Sie beim Einkauf auf einen speziellen Espresso Kaffee zurückgreifen, der eine hohe Qualität besitzt. Das Kaffeemehl sollte dabei besonders fein und gleichmäßig sein, was sich später im Geschmack deutlich bemerkbar macht.

Viele Eigenversuche haben gezeigt, dass es bei der eigentlichen Zubereitung des Espressos unterschiedliche Möglichkeiten gibt, die dennoch eine hohe Qualität versprechen. Je nach Geschmack und Geldbeutel können hier eine Siebträger-Espressomaschine oder ein gutes Kaffee-Padsystem tun Einsatz kommen. Im Geschmack lassen sich kaum Unterschiede feststellen.

Die Milch macht es

Der zweite wichtige Bestandteil bei einem Latte Macchiato ist die Milch. Das eigentliche Geheimnis ist dabei, die Milch in Milchschaum zu verwandeln. Auch hier scheiden sich die Geister, mit welcher Technik der beste Milchschaum erzeugt werden kann. Profis schwören natürlich bei der Milchschaumzubereitung auf die Technik einer Siebträgermaschine. Doch auch mit einem manuellen oder elektrischen Milchaufschäumer ist der Schaum durchaus brauchbar.

Latte Macchiato: Befleckte Milch genannt

Bei allen Techniken werden die Milch und Luft miteinander vermischt. Dabei muss die Milch zwei Bedingungen erfüllen: Sie muss frisch und fetthaltig sein. Je frischer die Milch ist, desto besser kann der Milchschaum entstehen. Gleiches gilt auch für den Fettgehalt. Idealerweise sollte diese zwischen 3 Prozent und 4 Prozent liegen. H-Milch oder fettreduzierte Milch ist daher nicht so gut geeignet Der Eiweißgehalt sollte ebenfalls bei rund 3 Prozent liegen. Wer zu Wasserdampf oder einem elektrischen Milchschäumer greift, sollte darauf achten, dass die Milch während des Aufschäumens nicht heißer als 60 Grad wird. Dies können Sie einfach so testen, dass Sie bis 60 Grad das Milchgefaß noch mit der Hand an der Unterseite halten können.

Die Zubereitung des Latte Macchiatos

Nun folgt die eigentliche Zubereitung. Dabei sollten drei Schichten in dem langgezogenen Glas erzeugt werden. Wichtig dabei ist, dass dieser Vorgang schnell vonstattengehen sollte, damit Milch und Kaffee unterschiedliche Temperaturen aufweisen. Im ersten Schritt wird nun die heiße, aufgeschäumte Milch in das Glas eingefüllt. Anschließend kommt der heiße Espresso dazu. Dieser muss nun vorsichtig eingefullt werden. Da der Espresso eine geringere Dichte als die fettreiche, kühlere Milch auf weist, bleibt dieser von der Milch getrennt. Kühlt der Latte Macchiato ab, beginnen sich Milch und Kaffee zu verbinden.

Abschließend bekommt der Latte noch eine obere Schicht aus Milchschaum. Idealerweise wird das Getränk in einem dickwandigen, schmalen Glas serviert, damit die Schichtenbildung gut zu sehen ist. Zudem wird ein langer Löffel serviert, damit man auch den Schaum ! aus dem Glas bekommt oder den Latte Macchiato umrühren kann. In • Italien wird zusätzlich ein Strohhalm beigelegt. So können Sie die von einzelnen Schichten trinken, ohne dabei Milch und Espresso zu vermengen.

Wer noch etwas für das Auge tun möchte, verziert den Milchschaum noch mit einem kleinen Kunstwerk auf der Oberfläche, dem sogenannten Latte Art. Gleichwohl kann der Latte noch mit Kakaopulver oder Zimt angereichert werden. Je nach Geschmack können Sie die Milch auch vor der Zubereitung mit einer gewünschten Geschmacksrichtung verfeinern.

Letztes Update dieses Beitrags: (25.9.2020)

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