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Der beste Wasserkocher Test – hier brodelt es

elektrischer Wasserkocher Test

Wasserkocher – Aus der Küche nicht mehr wegzudenken

Der Wasserkocher – Es kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass heutzutage jeder einen elektrischen Wasserkocher in der Küche hat. Was er für Dich soll? Schnell Wasser kochen, damit Du innerhalb kurzer Zeit Tee oder Kaffee in der Tasse hast. Eigentlich ist es auch das, was man im Normalfall von einem Wasserkocher erwartet: Heißes Wasser, und gut! Oder aber man sieht in einem Wasserkocher ein Gerät, das großen Einfluss auf die Qualität eines Kaffees oder Tees hat. Daher kann tatsächlich gesagt werden, dass Wasserkocher nicht gleich Wasserkocher ist. Wasserkocher sollten überzeugen in puncto Material, Design, Stromverbrauch, Kochzeit, Handling, Optik und Haptik. Der Wasserkocher benötigt natürlich, wie jedes andere Küchengerät, ein gewisses Maß an Pflege. Auch wenn es sich „nur“ um einen handelsüblichen Wasserkocher geht, es gibt einiges Informatives über ihn zu berichten.

Ist der Testsieger ein Wasserkocher aus Kunststoff?

Der Bosch TWK8613P Styline überzeugt, auch wenn er etwas teurer ist und aus Kunststoff besteht. Allerdings gibt es bezüglich Wasserkocher keine wirkliche Testsieger. Denn Du musst abwägen, was ein Kocher für Dich können soll. Zudem muss Dir der Preis passen und Du musst auch Nachteile in Kauf nehmen, wenn der Wasserkocher ansonsten voll Deinen Ansprüchen gerecht wird.

Bosch TWK8613P Styline

★★★★★

Bosch TWK8613P Styline

VORTEILE

  • Super Verarbeitung
  • klasse Handling
  • guter Ausgießer
  • Performance klasse
  • Deckel öffnet sanft

NACHTEILE

  • leider viel Kunststoff
  • etwas teurer
  • braucht Platz
OTTOAmazon

66,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.


63,00 € 84,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

MaterialKunststoff
Füllmenge max.1,5 Liter
Nennleistung2.400 Watt Maximum
Tatsächliche Leistung2.090 Watt
Kochzeit pro Liter3,05 Minuten
Stromverbrauch

0,104 kWh


Wassertemperatur nach Kochen

99,7 Grad Celsius


Wassertemperatur nach 1min

95,3 Grad Celsius


Kalkfilter
360 Grad Sockel
Einhand-Bedienung
ExtrasWarmhalte-Funktion, Temperatur-Einstellung

Wasserkocher mit einstellbarer Temperatur:

Nicht alles ist Gold was glänzt. Der Bosch TWK8613P Styline wäre überzeugender, wenn er aus weniger Kunststoff bestünde, dafür aber mehr Edelstahl im Innern aufweisen würde. Das ist aber nicht so, weshalb er leider nicht Gesamtsieger in allen Kategorien ist. Dennoch macht der Bosch Styline vieles richtig, wie zum Beispiel:

  • Tolle Handhabung
  • Super Werte
  • Weitestgehende Übereinstimmung der Herstellerangaben mit der Realität
  • Geringere Mindestfüllmenge
  • Benutzerfreundlich und sicher
  • Tonsignal

Die besten Wasserkocher sind?

Wasserkocher aus Kunststoff mit denen aus Glas oder Edelstahl gegenüberzustellen, kommt einem Vergleich von Birnen und Äpfeln gleich. Doch wie vorab bereits erwähnt, gibt es Kriterien, die alle Wasserkocher erfüllen müssen oder sollten. Wer nicht die Zeit und vor allem Lust hat, etliche Tests durchzulesen und eher eine Entscheidungshilfe benötigt, für den werden im Folgenden einige Kocher im technischen Schnelldurchlauf aufgeführt.

Auf den Verpackungen der Hersteller findet Ihr häufig bereits Hinweise zum Kocher. Anhand dieser solltet Ihr bereits erkennen, ob es leere Versprechungen sind oder ob der Inhalt das hält, was außen versprochen wird.

Ein Testsieger Wasserkocher

Russell Hobbs 21672-70 Retro Vintage Cream

★★★★★

Russell Hobbs 21672-70 Retro Vintage Cream Wasserkocher

VORTEILE

  • Tolle Technik
  • Null Geruch
  • super schicke Optik
  • Temperaturanzeige

NACHTEILE

  • Deckelöffnung

59,85 € 69,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Produktkategorie
MarkeRussels Hobbs
MaterialEdelstahl
Füllmenge max.1,7 Liter
Nennleistung2.400 Watt
Kochzeit pro Liter2.57 Minuten
Kalkfilter

Bosch und Klarstein zum Beispiel weisen darauf hin, dass es sich den Leistungen um Maximalwerte handelt. Die tatsächliche Leistung hängt von vielen Faktoren ab. Dennoch wäre es wünschenswert, wenn die Hersteller bei den Angaben ein wenig realistischer wären. Weniger empfehlenswert sind der Severin WK 3364 Kocher (lange Kochzeit) und der Camry CR 1242. Sehr günstig sind die Modelle von Philips und Clatronic. Plastik und Heizspirale sind halt wenig überzeugend und erhalten keine Kaufempfehlung.

Wasserkocher aus Glas:

Sie sehen nicht nur schön aus, sondern Sie überzeugen auch in Tests. Darüber hinaus gibt es einige Modelle bereits zu günstigen Preisen, wie der Adler AD 1225. Dieses Modell besitzt einen Glasausguss anstelle einer Kunststoffeinfassung, eine Einhand-Bedienung ist möglich und der Deckel lässt sich langsam öffnen. Beim ersten Wasserkochen entsteht kein Geruch (da können andere richtig schön stinken). Das Ausgießen funktioniert komfortabel und wohldosiert und er ist leicht zu reinigen.

Arendo Primewater Glas Wasserkocher

★★★★

Arendo Primewater Glas Wasserkocher

VORTEILE

  • steht sicher
  • Bedienung mit einer Hand möglich
  • super gute Verarbeitung
  • perfekt isoliert
  • Wasser wird richtig heiß

NACHTEILE

  • Deckel springt manchmal auf

34,99 € 36,85 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Produktkategorie
MarkeArendo
MaterialGlas
Füllmenge max.1,7 Liter
Nennleistung2.200 Watt
Kochzeit pro Liter3,13 Minuten
Kalkfilter

Auch Ökotest hat diesen Kocher getestet und ihn als unbedenklich eingestuft.

Als unnützes Gerät könnte der Camry CR 1242 durchgehen. Dann wäre da noch der Aicok Edelstahl Kocher mit Temperatureinstellung. Prinzipiell ist er nicht schlecht, muss jedoch dem Bosch Styline den Vortritt geben, da er

  • auch dann Strom zieht, wenn er nicht in Betrieb ist
  • außen richtig heiß wird
  • lange für die Wassererhitzung braucht und nur über eine sehr kleine Öffnung verfügt

Bei den Wasserkochern mit einstellbarer Temperatur gibt es daher eine Kaufempfehlung für den Bosch Styline.

Für besten Kaffeegenuss unentbehrlich – Der Wasserkocher

Der Wasserkocher ist tatsächlich essentiell für die Kaffeezubereitung. Betrachtet man einen trinkfertigen Kaffee einmal von der wissenschaftlichen Seite, dann handelt es sich um eine Fest-Flüssig-Extraktion. Wir können auch noch unterscheiden in Suspension, Emulsion und/oder Lösung, was von dem jeweiligen Kaffeegetränk abhängt. Nehmen wir mal den Espresso, dann sind unlösliche Kaffeeteile als Suspension in ihm enthalten. Als Lösung finden wir gelöste Kaffeepartikel in ihm und außerdem ist er als Emulsion eine gleichmäßige Mischung aus Öl und Wasser.

Je nach Zubereitung entweder von einem Filterkaffee, French-Press-Kaffee oder Espresso verschiebt sich die chemische Zusammensetzung entweder in die eine oder andere Richtung. Was auf jeden Fall der wichtigste Stoff ist, das ist ganz klar das Wasser. Damit die Extraktion gut funktionieren kann, muss das Wasser bestimmte Rahmenbedingungen erfüllen. Zu diesen Rahmenbedingungen gehört einmal, dass das Wasser eine gewisse Temperatur haben muss, um Fette, Aromen und Moleküle zu lösen. Darüber hinaus muss die Wassermenge zur Zubereitungsart oder zur Kaffeemenge passen. Zu guter Letzt wird eine bestimmte physikalisch-chemische Zusammensetzung benötigt, die mit der Kaffeechemie übereinstimmt, wenn man es so nennen darf. Geht es hier noch um einen Wasserkocher? Genügt es nicht, einfach den Wasserhahn aufzudrehen und das Wasser aufzukochen? Ja, das genügt. Eigentlich!

Im Allgemeinen spricht man bei Wasser nur über dessen Härte. Keine Sorge, wir driften jetzt nicht ab in Richtung Waschmaschine oder Spülmaschine. Aber bei der Kaffee- und Teezubereitung spielt die Wasserhärte eine Rolle. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass es einer bestimmten Menge an Mineralien bedarf, um das Aroma des jeweiligen Getränks zu intensivieren. In Deutschland ist das Wasser, das aus den Leitungen kommt, ein gutes und mineralhaltiges Wasser. Es kann ohne Weiteres in den Geräten verwendet werden.

Braucht man einen Wasserkocher für das optimale Kaffeewasser?

Das perfekte Wasser für Kaffeegetränke aller Art sollte folgendes aufweisen:

  • Einen hohen Sauerstoffgehalt
  • Einen optimalen Mineralgehalt
  • Die Wasserhärte sollte etwa 8 dH betragen
  • Der pH-Wert sollte einen Wert von 7 haben (neutral)

Vergessen werden darf hierbei nicht die Betriebstemperatur, die wie das Wasser auch, perfekt sein muss. Für einen handgemachten Kaffee sollte die Wassertemperatur immer zwischen 90 und 96 Grad Celsius liegen. Ist das Wasser zu heiß, kommt es zu einer Überextraktion. Der Kaffee wird auch nicht gelingen, wenn das Wasser zu kalt ist. Die Anforderungen an einen Wasserkocher sind ganz schön hoch. Sicherlich schreit es in Dir gerade innerlich: „Es ist doch nur ein gewöhnlicher Wasserkocher!!!“

Der Wunsch-Wasserkocher, der alle positiven Eigenschaften innehat, die es für perfekten Kaffee benötigt, muss allerdings noch entwickelt werden.

Dennoch hier eine kleine Auflistung von Eigenschaften, die ein Wasserkocher mitbringen müsste, um die Kaffeezubereitung zu einem erfolgreichen Ergebnis zu führen:

  • Feinteilige Temperaturwahl: Für verschiedene Kaffeezubereitungsarten
  • Filter gegen verunreinigtes Leitungswasser
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Minimale Kochzeit
  • Ansprechende Optik
  • Leichte Bedienung, ohne Ansammlungen von Wasserpfützen Drumherum
  • Wohlschmeckens Wasser nach dem Kochen
  • Bestenfalls ein geringes Maß an Plastik
  • Fairer Preis
  • Sichere Anwendung, ohne Angst vor Verbrühungen, Stromschlägen o. ä.

Das hört sich fast nach einer Prinzessinnen-Wunschliste für Weihnachten an, oder? Alles können Wasserkocher noch nicht. Dennoch gibt es gute Gründe, warum Du Dich für ein gutes Gerät entscheiden solltest. Ein Beispiel ist der Energieverbrauch. Mit einem guten Wasserkocher sparst Du Energie. Ein Handfilterkaffee ist besser als sein Ruf. Außerdem macht die Zubereitung von Kaffee durch die Zuhilfenahme eines Wasserkochers sehr viel Spaß.

Foto
Bosch TWK8613P Wasserkocher Styline mit...
Krups BW410 Wasserkocher mit Display / 2400 Watt / schwarz
AEG EWA7550 Expresswasserkocher, Leistungsstarker...
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Leistung
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Diverse Infos über den Wasserkocher , die Du vielleicht noch nicht kanntest

Schaut man in den Wasserkocher hinein, dann weiß man schon, wie er funktioniert. Der Boden ähnelt einer Herdplatte. Diese gibt Wärme schnell und gleichmäßig an das Wasser ab. Zudem sind sie leichter zu reinigen. Die früheren Wasserkocher besaßen eine Heizspirale, die jedoch als echte Stromfresser gelten und sehr störanfällig sind. Wer viel und oft Wasser kocht, wirft durch solche Kocher viel Geld aus dem Fenster.

Du hast noch ein Gerät in Gebrauch mit eben solch einer Heizspirale? Dann solltest Du schleunigst nach einem neueren Gerät Ausschau halten. Wasserkocher gibt es heute in vielen Farben, Formen und natürlich auch Preisklassen. In der Regel sind alle Wasserkocher elektrisch, was bedeutet, dass eine mit Strom gefütterte Wärmequelle das Wasser erhitzt.

Wie kommen die Preisunterschiede beim Wasserkocher zustande?

Viele Faktoren führen zu den unterschiedlichen Preisen. In Kürze zusammengefasst findest Du im Folgenden eine Übersicht, die Dir erläutert, was den Preis für einen Wasserkocher im Allgemeinen bestimmt.

  • Die Wattleistung des Wasserkochers
  • Die Füllmenge, die Du in Verbindung mit der Leistung beachten solltest
  • Das Material (Edelstahl, Kunststoff, Glas)
  • Die Verarbeitung des Materials
  • Die Extras, wie Wasserfilter, Temperaturanzeige, Temperaturregler
  • Das Design und die Marke
  • Die Sicherheit: Automatische Abschaltung, große Füllöffnung, kabelloses Ausgießen etc.

Grundsätzlich kannst Du anhand dieser Ausführungen bereits selbst etwas zur Effektivität eines bestimmten Wasserkochers sagen, ebenfalls zum Stromverbrauch und zur Kochzeit. Auch kannst Du die Langlebigkeit des Gerätes ein wenig besser einschätzen.

Das Material: Welche Rolle spielt es?

Das Material eines Wasserkochers trägt maßgeblich zur Kaufentscheidung bei. Zum einen macht hochwertiges Material in der Küche etwas daher, zum anderen geht man grundsätzlich davon aus, dass hochwertiges Material eine längere Lebensdauer hat. Aber ist das auch so? Ist beispielsweise der Wasserkocher aus Edelstahl hochwertiger als der Wasserkocher aus Kunststoff? Ist er nicht. Sicher, Edelstahl ist zwar ein guter Wärmeleiter und das Wasser im Kocher wird schnell erhitzt, allerdings muss die Isolierung ebenfalls gut arbeiten. Tut sie dies nämlich nicht, wird die Wärme schneller nach außen transportiert, was natürlich nicht gewollt ist. Dies wirkt sich im Ganzen negativ aus, auf die Effektivität des Wasserkochers, die Energiebilanz und auch auf die Kochzeit, ganz zu schweigen von möglichen Verbrennungen.

Bei Kunststoff tritt das Problem nicht auf, da es ein schlechter Leiter ist. Dafür muss der Wasserkocher aus Kunststoff auch viel leisten, um das Wasser ebenfalls möglichst schnell zum Kochen zu bringen. Das wiederum ist mit Kosten verbunden. Es scheint daher doch schwieriger zu sein, sich zwischen Kunststoff und Edelstahl zu entscheiden. Denn der günstige Wasserkocher aus Plastik bringt keine exzellente Leistung. Im Gegensatz dazu der günstige Edelstahlkocher mit super Leistung aber auch nicht.

Hinzukommt, dass billiger Kunststoff immer noch den negativen Beigeschmack hat, die Gesundheit und den Wassergeschmack zu belasten. Es besteht der Verdacht, dass sich beim Erhitzen des Wassers kleine Bestandteile aus der Oberfläche lösen und im Tee oder Kaffee landen. Mit Edelstahl fährst Du aber nicht grundsätzlich besser. Es kommt hier nämlich auf die Qualität der Verarbeitung und die Qualität und Reinheit des Rohstoffes an. Zudem ist Edelstahl nicht zwangsläufig rostfrei.

Absolut im Trend liegen – mit Sicherheit aus vorgenannten Gründen – derzeit Wasserkocher aus Glas. Geschmacksneutrales Erhitzen von Wasser ist nun möglich. Da jedoch Glas ebenfalls kein guter Leiter ist, wird das Wasser auf einer Edelstahl-Heizplatte erhitzt. Beim Glaskocher überzeugt auch die Optik. Sie sind schick und machen echt was daher gegenüber den riesigen Kochern, die man seit Jahren kennt. Außerdem macht es sogar Spaß, dem Wasser beim Brodeln zuzuschauen. Hat was!

Kalkfilter, Wasserqualität, Wasserhärte

Kommen wir zurück zum Kaffee, der Wasserhärte und Wasserqualität. Die Kaffeezubereitung kann bereits an kleinen Dingen scheitern, auch wenn Du ansonsten alles richtig gemacht hast. Auf das Wasser kommt es an. In Deutschland hat das Wasser verschiedene Härtebereiche, die je nach Region durch den Anteil von Calcium- und Magnesiumverbindungen bemessen werden. Oder kurz gesagt: Der Kalkgehalt im Wasser. Im Allgemeinen spricht man von hartem (über 9 dH) oder weichem Wasser (unter 8 dH).

Vielleicht liegt es an dem deutschen Wasser, weshalb wir nicht als berühmtes Kaffeeland gelten. Denn die durchschnittliche Wasserhärte hierzulande liegt bei ungefähr 16 dH. Für Kaffee ideal ist ein Wert um 8 dH. In zwei Bundesländern gibt es Wasser mit besseren Werten, und zwar im Saarland und in Sachsen.

Weder zu weich noch zu hart sollte das Wasser für das schwarze, flüssige Gold sein. Puhhh, alles nicht so einfach mit dem perfekten Kaffee am Morgen. Doch keine Sorge!. Warum gibt es schließlich Kalkfilter? Kalkfilter gibt es bereits in den günstigeren Geräten, und zwar in Form eines Siebeinsatzes am Ausguss. Wie gut Kalk durch das Sieb zurückgehalten wird, kommt darauf an, wie groß und feinmaschig dieses ist. Hat Dein Wasser allerdings den Härtegrad 17 dH, dann reicht ein kleines Sieb im Wasserkocher sicher nicht aus, um in den einstelligen Härtegrad zu gelangen. Wer dies möchte, sollte sich einen extra Wasserfilter zulegen. Und zwar einen solchen, wie es ihn zum Beispiel von Brita gibt. Dieser verfügt über Wechselkartuschen, sodass eine ideale Wasserhärte gegeben ist. Einige andere Hersteller bieten Wasserkocher mit integriertem Kalkfilter an, die das Brita Prinzip übernommen haben. Diese Wasserkocher sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, allerdings ist das Wasser um einiges besser. Wenn Du also außerhalb vom Saarland oder Sachsen lebst und Dein Wasserkocher keinen Kalkfilter mitbringt, solltest Du über die Anschaffung eines neuen Wasserkochers nachdenken.

Nicht minder wichtig für guten Kaffeegeschmack, das ist der pH-Wert. Der pH-Wert 7 (neutral) wäre für Kaffee perfekt. In Deutschland sind nur Werte zwischen 6,5 und 9,5 erlaubt, sodass Du Dir keine Gedanken machen musst. Außer, ja außer, wenn es um das Kaffeearoma geht. Denn bei weniger als 7 pH werden die Kaffee-Säuren betont. Du kannst Dich über den pH-Wert bei Deinem Wasserversorger informieren.

Muss man sich den Luxus eines Temperaturreglers leisten?

Oder vielleicht eignet sich eher die Frage: Braucht man unbedingt einen Temperaturregler? Die heutigen Wasserkocher verfügen teilweise über eine Temperaturanzeige und manche sogar über einen Temperaturregler. Falls Du Dich für die Kaffeezubereitung interessierst und alles perfekt sein soll, dann dürfte Dir bekannt sein, dass die Wassertemperatur eine entscheidende Rolle bei der Kaffeezubereitung spielt. Nicht vergessen werden darf, dass die Wassertemperatur auch zur jeweiligen Zubereitungsart passen muss, wenngleich es nur minimale Unterschiede sind. Allerdings beeinflussen die Temperaturen das Gleichgewicht aus Mahlgrad, Kontaktzeit, Extraktionsmethode und damit das Ergebnis. Man benötigt beispielsweise bei der Zubereitung eines Kaffees mit dem Handfilter etwa 94 Grad Celsius warmes Wasser.

Der Wasserkocher hat in den Augen der meisten Nutzer ausschließlich die Aufgabe, das Wasser bis zu 100 Grad Celsius zu erhitzen. Doch wie lange benötigt man denn nun, um das Wasser von 100 auf mindestens 96 Grad Celsius abkühlen zu lassen? Eine Minute warten? Oder doch eher zwei Minuten warten? Wie schnell das Wasser abkühlt, hängt wiederum damit zusammen, ob der Wasserkocher aus Edelstahl oder Glas ist und wie er isoliert ist. Jetzt erkennst Du wahrscheinlich den einen großen Vorteil, den ein Wasserkocher mit Temperaturanzeige hat. Wenn der Kocher dann auch noch über einen Temperaturregler verfügt, dann handelt es sich um ein Top-Gerät. Zumindest für alle diejenigen, die dies zu schätzen wissen. Ganz tief in die Tasche greifen musst Du nicht, denn es gibt Geräte für rund 50 Euro. Wie bei allen Geräten für die Küche sind natürlich nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Wer das Geld nicht ausgeben möchte, kann sich natürlich mit einem handelsüblichen Küchenthermometer behelfen. Es ist zwar ein wenig mehr Aufwand, doch die Temperaturkontrolle lohnt sich. Der bessere Kaffee beweist es am Ende.

Wasserkocher gesucht – Teekocher gefunden

Doch was ist eigentlich ein Teekocher? Schon einmal nach einem Wasserkocher im Internet gesucht und einen Teekocher gefunden? Das kommt häufig vor. Mit dem Teekocher kannst Du losen Tee bei der richtigen Temperatur zubereiten und warm halten. Ob Du ein solches Gerät benötigst, das liegt vor allem an Deinem Teekonsum. Der Teekocher lässt sich ebenso als Wasserkocher verwenden.

Ein Nachteil ist bei den meisten Teekochern die aufwendige Reinigung. Zudem ist es offensichtlich, dass die Warmhaltefunktion dem Tee schadet. Der Teekocher tut seine Arbeit, die ausschließlich Tee kochen bedeutet. Jedoch wird von den meisten Teeliebhabern die Zubereitung in einer klassischen Teekanne bevorzugt. Eigentlich benötigt man einen solchen Teekocher nicht. Außer Du stehst darauf, möglichst für alles ein Küchengerät zu besitzen.

Qualitäts-Wasserkocher von unterschiedlichen Herstellern

Im Handel triffst Du auf viele Hersteller, die Wasserkocher anbieten. Du hast sozusagen die volle Markenauswahl. Darunter findest Du Namen wie Philipps, Bosch, Severin, WMF, Clatronic und viele mehr. Diese Hersteller liefern Wasserkocher, die mehr oder weniger das gesamte Spektrum an Funktionen und Leistung erbringen. Unter den Wasserkochern im Sortiment befinden sich viele aus Edelstahl, da Edelstahl wohl für die besten und auch schnellsten Ergebnisse sorgt.

Woraus es beim Kauf eines Wasserkochers ankommt

Es gibt viele Kriterien, die Du beim Kauf berücksichtigen kannst oder sollst. Letztlich ist es auch der eigene Anspruch, der Dich eher den einen als den anderen Kocher kaufen lässt. Vielleicht kannst Du Dir vor dem Kauf schon einmal überlegen, welche Kriterien für Dich wichtig sind. Hier schon mal eine kleine Einkaufshilfe in Form einer Checkliste.

Das Material:

Wie bereits erwähnt, besteht häufig ein großer Unterschied, ob die Wahl auf einen Wasserkocher aus Edelstahl, Glas oder Kunststoff fällt. Vor allem liegen die Unterschiede in der Verarbeitung und Isolation.

Die Verarbeitung:

Stelle Dir hier am besten die folgenden Fragen:

  • Wie steht es um die Haptik des Wasserkochers?
  • Sind die beweglichen Teile leichtgängig und blockieren sie nicht?
  • Sind beim näheren Hinsehen Verarbeitungsfehler oder ähnliches erkennbar?

Die Leistung (Wattzahl):

Die Wattzahl ist entscheidend beim Kauf eines Wasserkochers. Es geht bei etwa 500 Watt los und kann sogar bis 3000 Watt gehen. Je höher die Wattzahl, desto schneller wird Wasser erhitzt. Daher achte darauf, dass Du Dir einen leistungsstarken Wasserkocher zulegst. Allerdings sollte auch die Füllmenge passen.

Die Füllmenge:

Die meisten Wasserkocher fassen eine Wassermenge von 1,7 Litern. Wenn der Wasserkocher dann aber nur 500 Watt mitbringt, dann solltest Du die Hände davon lassen. Außer Du hast Geld zum Verschenken. Bei kleinen Reisekochern mit einem Liter Füllmenge ist das gerade noch erträglich, wobei ein Mini-Wasserkocher in den seltensten Fällen in eine Standardküche gehört.

Die Isolation:

Wird der Wasserkocher während dem Aufheizvorgang von außen nicht heiß, dann funktioniert die Isolation gut. Hierdurch erkennst Du, dass die Wärme nicht unnötig nach außen geht. Zudem bist Du nicht der Gefahr ausgesetzt, Dich beim Anfassen des Kochers zu verbrennen. Für einen gut isolierten Wasserkocher gibt es daher immer eine Kaufempfehlung.

Die Kochzeit:

Um die Kochzeit zu ermitteln, muss natürlich im Vorfeld gegeben sein, dass jeder Wasserkocher die gleiche Füllmenge besitzt. Nimmt man zum Beispiel einen Liter Wasser und lässt ihn bis zum Siedepunkt erhitzen, dann kannst Du von einem leistungsstarken Gerät ausgehen, wenn das Wasser in etwa zwei Minuten kocht.

Der Stromverbrauch:

Grundsätzlich hat der Wasserkocher ein schlechtes Image, wenn es um den Stromverbrauch geht. Stromfresser werden sie meist genannt. Legst Du beim Kauf jedoch auf Leistung in Form von einer hohen Wattzahl, dann ist der Stromverbrauch geringer als es bei einem Gerät mit niedriger Wattzahl. Denn dieser benötigt gefühlt eine Ewigkeit zum Wassererhitzen, was natürlich den Stromverbrauch erhöht.

Das Abkühlen von gekochtem Wasser:

Um die perfekte Temperatur für einen Kaffee zu erreichen, kannst Du das Wasser mit offenem Deckel abkühlen. Wie schnell das geht, hängt wiederum mit den verschiedenen Kochern zusammen, beispielsweise auch von der Isolation.

Wasser einfüllen:

Wie lässt sich der Deckel öffnen? Mittels einem Knopf? Lässt sich das Öffnen mit einer Hand bewerkstelligen? Wie weit lässt sich der Deckel öffnen? Wie groß ist die Öffnung?

Wasser ausgießen:

Lässt sich der Deckel derart öffnen, dass kein heißes Wasser herausspritzt? Geht das Ausgießen ohne Gefahr vonstatten? Bleibt Drumherum alles trocken?

Der Kalkfilter:

Der Kalkfilter sorgt für „weiches“ Wasser. Beim Kauf solltest Du darauf achten, ob der Wasserkocher einen integrierten Kalkfilter hat. Allerdings ist dies nur erforderlich, wenn Du Wert darauf legst.

Die Skala und die Mindestfüllmenge:

Die Wasserstandsanzeige und die Mindestfüllmenge sollte berücksichtigt werden. Denn so unwichtig sind diese Angaben nicht. Ein guter Kocher kann bei Bedarf den Messbecher ersetzen und erhitzt auch kleinere Mengen ohne Probleme.

Der Komfort:

Komfort ist Dir wichtig? Stelle fest, ob Dein bevorzugter Kocher kabellos von seinem Sockel abnehmbar ist. Ist es möglich, das Kabel aufzurollen? Wie lässt sich der Kocher aufsetzen? Von rechts oder links oder sogar 360 Grad?

Die Sicherheit:

Wenn es um die Sicherheit geht, solltest Du keine Kompromisse machen. Stelle fest, ob der Kocher und der Sockel sicher auf der Oberfläche stehen. Prüfe, ob der Wasserkocher automatisch abschaltet, sobald das Wasser kocht. Sicherer sind zudem Kocher, die eine Sicherheitsabschaltung haben, falls er aus Versehen einmal ohne Wasser eingeschaltet wird. Ein Plus sind ebenfalls eine LED-Anzeige oder ein Warnlicht, die Dir zeigen, dass der Kocher in Betrieb ist.

Die Sonderfunktionen:

Sie sind kein Muss, es ist dennoch schön, wenn sie da sind. Gibt es am Wasserkocher eine Temperaturanzeige, eine Temperatureinstellung oder sogar eine Vorwahl? Verfügt der Kocher zudem über eine Warmhaltefunktion oder sonstige Extras?

Wassergeschmack und Wassergeruch:

Man muss kein Labor beauftragen, um das Wasser auf Geschmack und Geruch zu testen. Du kannst selbst herausfinden, ob Dir das Wasser nach dem Kochen besser mundet als vorher. Falls der Wasserkocher einzelne Bestandteile an das Wasser abgegeben hat, müsste Dir eigentlich am Geruch auffallen. In der Regel denkt man bei solchen Kochern an solche aus Kunststoff. Doch auch Wasserkocher aus Glas und Edelstahl solltest Du auf den Prüfstand stellen.

Die Reinigung:

Wie schaut es im Wasserkocher aus? Lässt sich der Kocher problemlos reinigen und entkalken? Falls der Kocher eine Heizspirale hat, dann wird es mit der Reinigung nicht einfach.

Das Design:

Die einen legen viel Wert auf das Design, für andere muss das Gerät funktionieren. Das Kriterium Design wird daher auch nur diejenigen interessieren, die einfach viel Freude an stylischen Geräten in der Küche haben.

Der Preis:

Ist der Preis sehr niedrig, solltest Du skeptisch sein. Aber auch bei extrem hohen Preisen ist Skepsis nicht schlecht. Vielleicht findest Du Deinen Wasserkocher im mittleren Preissegment. Wenn Dich die Leistungen überzeugen, dann spielt der Preis sowieso keine Rolle.

Was können Wasserkocher – die Testsieger der vergangenen Jahre?

Für den Wasserkocher scheinen sich doch viele Menschen zu interessieren. Denn zahlreiche Tests werden gelesen und lebhaft kommentiert. Wasserkocher werden geprüft, werden in Magazinen beschrieben und sind auch Thema in zahlreichen Blogs.

Die Stiftung Warentest prüfte in der Vergangenheit bereits einige Wasserkocher. Es ist zwar schon einige Jahre her, doch damals war der Testsieger ein Bosch Wasserkocher. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass kein Gerät damals ein „Sehr gut“ bekam. Die sehr günstigen Wasserkocher konnten nicht überzeugen. Die beste Note erhielt damals ein Clatronic mit einem „Befriedigend“.

An den Tests von Ökotest orientieren sich viele Verbraucher. Das Prüfinstitut unseres Vertrauens hat in den vergangenen Jahren ebenfalls einige Wasserkocher unter die Lupe genommen. Im Vordergrund standen bei den Tests, ob die Kocher Schadstoffe an das Wasser abgeben.

Ökotest fand heraus, dass:

Einige Wasserkocher mit Temperaturregler, beispielsweise ein Modell von WMF und eines von Severin, sind nicht so genau, wie es die Hersteller angeben.

Bei einem Kennwood-Modell sorgte der Kocher für hohe Chrom- und Nickelwerte im Wasser.

Interessant war auch die Feststellung, dass man Müll und Geldverschwendung vermeiden kann. Dies funktioniert bei Kochern, bei denen die Elektrik verschraubt ist. Denn man kann den Kocher dann ohne Probleme selbst reparieren.

Ökotests Testsieger damals waren wiederum ein Wasserkocher von Bosch sowie ein teurer KitcheAid-Kocher.

Amazons Bestseller:

In der heutigen Zeit schaut man zuerst im Internet, wenn man etwas sucht. Wer einen Wasserkocher kaufen möchte, informiert sich ebenfalls im Netz. Erste Anlaufstelle für die meisten Verbraucher ist amazon. Bei amazon werden Dir zunächst die Bestseller angezeigt, wobei nicht jeder Kocher auf dieser Liste eine wirkliche Kaufempfehlung ist. Ein Beispiel war ein Wasserkocher von Philips aus Kunststoff. Dieser stand an erster Stelle. Dies rührt sicherlich von dem sehr günstigen Preis her, der sich auf rund 20 Euro belief. Die Leistung jedoch war sehr gut (2400 Watt bei einer Füllmenge von 1,5 Litern). An zweiter Stelle fand sich ein ebenfalls sehr günstiger Kocher von Clatronic. Der Preis sollte zwar auch ein Kaufkriterium sein, doch nicht um jeden Preis!! Schaut, was Euch wichtig ist, was Ihr benötigt. Es muss nicht immer das teuerste Gerät sein, aber auch nicht das allergünstigste. Bei der Bestsellerliste von amazon sind vor allem Geräte gelistet, die kaum mehr als 40 Euro kosten. Im Prinzip bedeutet dies, dass nicht alle günstigen Wasserkocher toll sind, nur weil sie häufig gekauft werden.

Wasserkocher für jeden Anspruch

Wasserkocher gibt es mittlerweile in großer Auswahl und Vielfalt. Es gibt nicht mehr nur den einen Wasserkocher, der Wasser erhitzt. Viele Kocher sind in Bezug auf Design, Funktionen und vor allem den Preis sehr unterschiedlich.

Wer viel unterwegs ist und dabei nicht auf den gewohnten Kaffee verzichten möchte, kann sich mit einem Reisekocher behelfen. Reisekocher sind sehr praktisch und durch die kompakten Maße lassen sie sich gut verstauen. Die Füllmenge und die Leistung sind geringer als bei den üblichen Wasserkochern. Dafür ist aber auch der Preis geringer. Wer dennoch auf Qualität Wert legt, sollte sich für einen Reisekocher aus Edelstahl entscheiden. Diese sind robuster und halten auch mehrere Touren schadensfrei aus. Für den Reisekocher ist eine Füllmenge von 0,5 Litern sehr gut geeignet. Größere Kocher sind fast schon zu groß, um sie gut auf Reisen mitzunehmen. Dem Aspekt der Sicherheit sollte beim Kauf eines Reisekochers ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, wie dem herkömmlichen Kocher für die Küche auch.

Kleine Kocher sind nicht nur für unterwegs geeignet. Falls Du im Büro täglich nur eine kleine Portion Wasser erhitzen möchtest, dann solltest Du Dir überlegen, etwas mehr Geld für den Kocher zu investieren.

Wie bereits erwähnt, ist für manche Menschen die Optik von Wasserkochern ein Kaufkriterium. In der Kategorie Design-Wasserkocher sind es hauptsächlich Russel Hobbs oder Geräte von KitchenAid, die sehr stylisch aussehen, jedoch dafür auch ihren Preis haben. Andere Hersteller bieten ebenfalls Wasserkocher mit tollem Look und bezahlbaren Preisen an. Dennoch sollte nicht das Aussehen über den Kauf entscheiden. Schließlich kommt es darauf an, dass der Kocher perfektes Wasser für perfekten Kaffee liefert. Das Design sollte daher an zweiter Stelle stehen. Hinter der schönen Verpackung wünscht man sich auch Leistung. Oder etwa nicht?

Im Handel trifft man immer wieder auf Angebote, die einen Wasserkocher sowie einen Toaster und manchmal auch eine Filterkaffeemaschine enthalten. Ein komplettes Set also für die Küche. Dadurch, dass alle Teile dieses Sets das gleiche Design aufweisen, sind sie äußerst begehrt. Zudem stimmt auch immer der Preis. Oder nicht? Nicht immer! Denn gegenüber dem Einzelpreis sind solche Sets häufig teurer. Sets sind zwar eine tolle Sache, aber benötigt man ein Set von mehreren Geräten, wenn man letztlich doch nur ein Gerät benutzt? Ein Set mit einem vermeintlich günstigen Preis verleitet zum Kauf. Doch am Ende verdient nur der Hersteller. Du kannst Dir das Geld für solche Sets sparen. Kaufe Dir ein Gerät, für das Du dann auch etwas mehr Geld investieren kannst.

Test hin, Test her, Kaufempfehlung hin, Kaufempfehlung her: Schlussendlich bleibt immer die Frage, wie viel ein Wasserkocher kosten sollte. Nach oben gibt es keine Grenze. Aber Du solltest eine Untergrenze haben, die nicht unter 30 Euro gehen sollte. Hierbei handelt es sich meist um billige Modelle, bei denen überall gespart wurde. Die Anschaffung ist zunächst niedrig, doch die Ersparnis löst sich beim Stromverbrauch oft in Luft auf. Im Allgemeinen ist die Lebensdauer von teureren Modellen höher, sie gehen weniger schnell kaputt. Du investierst zu Beginn bei der Anschaffung mehr Geld, der Betrag amortisiert sich jedoch schnell.

Ranking der günstigen Wasserkocher:

Günstige Wasserkocher erhältst Du wie erwähnt bereits für rund 30 Euro. In dieser Preisklasse gibt es dennoch Geräte, die empfohlen werden können, wie den Severin WK 3364 und den WMF BUENO (etwa 39 Euro). Für Retro-Liebhaber ist eventuell noch der Klarstein Aquavita eine günstige Alternative.

Für diesen Preis musst Du akzeptieren, dass sie nur das Nötigste machen. Aber das machen sie für das Geld eigentlich ganz gut.

Das Handling – So gehst Du mit dem Wasserkocher um

Die Theorie ist das Eine, die Praxis etwas ganz anderes. Und falls es vergessen wurde bei all der Theorie, so geht es hier um die perfekte Kaffeezubereitung durch Zuhilfenahme eines Wasserkochers.

Hier ein paar Tipps, mit denen auch Dir ein anständiger Kaffee gelingt:

Wasser auf die richtige Temperatur bringen:

Am besten nimmst Du Dir ein handelsübliches Küchenthermometer. Lass das gekochte Wasser mindestens 30 Sekunden ruhen. Die damit erreichten Temperaturen sind dann schon durchaus akzeptabel.

Bei Wasserkochern mit Temperaturreglern solltest Du dennoch eine Stichprobe mit dem Küchenthermometer machen. Denn nicht immer herrscht im Innern des Kochers die gewünschte Temperatur.

Für einen ordentlichen Kaffee solltest Du immer dafür sorgen, dass der Kocher kalkfrei und sauber ist. Regelmäßiges Entkalken und Reinigen sollte Dir in Fleisch und Blut übergehen.

Häufig ist es schwierig, mit der großen Wasserkocheröffnung eine anständige Dosierung hinzubekommen. Versucht es doch einmal bei der Handzubereitung mit dem tollen Hario Buono Wasserkessel. Damit funktioniert das Benetzen des Kaffeemehls besser.

Wenn es beim ersten Mal nicht funktioniert und Dir der Kaffee nicht mundet, dann experimentiere ruhig ein wenig mit verschiedenen Wassertemperaturen, verschiedenen Kaffees und Zubereitungsmethoden.

Weniger ist oft mehr. Koche daher immer nur so viel Wasser, wie Du für Deinen Kaffee benötigst. Dadurch sparst Du Strom und Zeit.

Die Wasserfrage: Welches soll es sein?

Sicherlich hast Du bereits häufiger gelesen, dass einige Barista ausschließlich destilliertes Wasser oder Mineralwasser für die Kaffeezubereitung verwenden. Von destilliertem Wasser solltest Du Abstand nehmen, denn einige Schwebstoffe und gelöste Mineralien sind wichtig für den Kaffee.

Mineralwasser ist da schon etwas besser geeignet, da es sauerstoffreich ist und eine gute Calcium-Magnesium-Mineralien-Struktur aufweist. Der Kaffee schmeckt besser, da Sauerstoff die Kaffeearomen im fertigen Kaffee bindet. Doch bedenke, dass eine Flasche Mineralwasser viel mehr als ein Liter Wasser aus dem Hahn kostet.

Außerdem ist es ganz einfach, aus Leitungswasser viel rauszuholen. Wenn der Wasserhahn längere Zeit nicht benutzt wurde, lass zunächst das Wasser ein bisschen laufen. Nimm für den Wasserkocher nur kaltes Wasser. Wird es sofort erhitzt, dann bleibt noch einiges an Sauerstoff enthalten. Gekochtes Wasser niemals ein zweites Mal aufkochen. Das heißt, gekochtes Wasser, das Du nicht benötigst, solltest Du wegschütten und für den nächsten Kaffee frisches Wasser aufkochen.

Die Reinigung des Wasserkochers:

Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu sagen. Denn es ist auch nicht viel Arbeit, den Kocher zu reinigen. Dazu solltest Du lediglich nach jeder Benutzung restliches Wasser im Kocher beseitigen. Wenn Du es vergessen solltest, ist das auch kein Problem. Denn der Gesundheit schaden solche Wasserpfützen nicht.

Außer es handelt sich um den von Ökotest getesteten Kenwood Wasserkocher kMix. Steht bei ihm länger Wasser im Kocher, dann lösen sich Partikel. Das darf natürlich niemals bei einem Wasserkocher passieren. Am besten solltest Du solche oder speziell dieses Gerät nicht kaufen.

Das Entkalken des Wasserkochers:

In Deutschland kommst Du um das Entkalken nicht herum. Aber das ist Dir sicher schon bewusst, falls Du in der Vergangenheit bereits etliche Küchengeräte entkalken musstest. Je mehr Kalkpartikel sich am Heizelement ablagern, desto mehr Strom wird verbraucht. Der Kocher benötigt zudem länger zum Erhitzen des Wassers. Mit der Zeit frisst der Kocher im wahrsten Sinne des Wortes Dein Geld.

Der Griff zu chemischen Mitteln kannst Du Dir sparen. Denn natürliche Hausmitteln helfen genauso gut. Essig ist ein solches Hausmittelchen, das zwar Deiner Nase nicht passen wird, aber er ist ziemlich gut geeignet. Zitronensäure ist nicht so stark wie Essig. Zitronensäure hilft zwar auch, aber Du brauchst mehr davon. Weiter ist auch Kaiser Natron eine gute Möglichkeit, um den Kocher von Kalk zu befreien. Viele Menschen werfen auch Gebissreiniger-Tabs zum Entkalken in ihre Küchengeräte. Das kannst Du tun, aber wer weiß, ob da nicht irgendwelche Spuren zurückbleiben.

Das Entkalken an sich funktioniert ganz einfach. Ein halber Liter Wasser wird mit dem Reiniger aufgekocht. Danach bedarf es einiger Einwirkzeit. Am Ende solltest Du mehrmals mit frischem Wasser nachspülen. Fertig!

Deine Wasserkocher solltest Du regelmäßig entkalken. Einmal in der Woche wäre angebracht, wenn Du den Kocher sehr häufig verwendest.

Urheber: aksakalko / 123RF Standard-Bild

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Letzte Aktualisierung am 23.09.2018 um 21:27 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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