Wasserkocher Kaffee
Veröffentlicht von: RedakteurRene|In: Kaffee Blog|9. November 2021

Welche Wasserkocher sind für Kaffeeliebhaber eine gute Wahl?

Viele Kaffeeliebhaber fragen sich, ob ein Wasserkocher wirklich notwendig ist. Hierbei sollten sie sich überlegen, welche Bedeutung das Wasser und seine Qualität für den Kaffee haben. Ohne Wasser besteht keine Möglichkeit ein Getränk herzustellen. Besitzt das Wasser, welches du zur Zubereitung deines Kaffees nutzt bestimmte Eigenschaften, wird die Extraktion optimiert. Lebst du in einer Gegend mit einer schlechteren Wasserqualität, kann sich daher die Anschaffung eines Wasserkochers lohnen.

Woher bekomme ich das perfekte Wasser für meinen Kaffee?

Es ist gar nicht so einfach das perfekte Wasser für Kaffee zu finden. Ideal ist Wasser, welches eine große Menge an Sauerstoff enthält. Dadurch wird nämlich das Aroma des Kaffees besser gebunden. Ebenso ist ein optimaler Gehalt an Mineralien wichtig für den Kaffee. Dadurch entfalten sich die Aromen nämlich noch besser. Ebenso wichtig ist der pH-Wert und die Wasserhärte. Dabei liegt der optimale pH-Wert bei sieben und die ideale Härte bei acht Grad deutscher Härte.

Tipp: Achte bei der Zubereitung deines Kaffees auch auf die Wassertemperatur. Idealerweise liegt sie bei 90 bis 96 Grad. Wählst du zu heißes Wasser aus, wird dein Kaffee überextrahiert. Bei zu kalter Flüssigkeit passiert das Gegenteil. Daher ist es wichtig, dass du die Temperatur des Wassers berücksichtigst, wenn du dein aromatisches Getränk zubereitest.

Was sollte ein guter Wasserkocher können?

In Wasserkocher Tests findest du häufig viele Aspekte, welche die Tester beachten. Doch nicht alle von ihnen sind wirklich wichtig. Welche von Bedeutung sind, kannst du nachfolgend lesen. Hier ein Überblick über bedeutende Aspekte:

Wahl der Temperatur

  • Guter Filter: Er sorgt dafür, dass Schadstoffe aus deinem Wasser gefiltert sind und auch Mineralstoffe nicht in zu hohen Mengen enthalten sind.
  • Kurze Kochzeit: Möchtest du schnell deinen Kaffee herstellen, weil du verschlafen hast und gleich arbeiten musst? Dann achte auf Geräte mit kurzer Kochzeit. Sie eignen sich auch für dich, wenn du spontan Lust auf einen Kaffee hast, jedoch wenig Zeit zur Zubereitung zur Verfügung hast.
  • Handling des Geräts: Fällt es dir leicht mit deinem Wasserkocher umzugehen, ist die Unfallgefahr entsprechend gering. Außerdem wirst du noch schneller dabei sein das Wasser für deinen Kaffee zuzubereiten.
  • Kein Plastikgeschmack: Häufig führen Kocher aus Plastik zu einem unangenehmen Zusatzgeschmack. Achte daher darauf, dass dein Gerät keine Weichmacher enthält. Lösen sie sich beim Kochen, schadest du deiner Gesundheit.
  • Optimale Füllmenge: Überlege dir vor dem Kauf eines Wasserkochers, was du alles mit ihm machen willst. Entscheide dich dann für ein Gerät mit einer passenden Füllmenge.

Wie funktionieren Wasserkocher?

Wasserkocher gibt es in vielen Formen, Farben und auch mit zahlreichen Features. Sie sind elektrische Geräte, die somit Strom benötigen. Vor vielen Jahren funktionierten die Kocher nur mit einer Heizspirale. Sie erinnerte an einen Tauchsieder. Aktuelle Modelle sehen eher wie kleine Herdplatten mit einem Kocher aus. Diese Varianten haben den Vorteil mehr Wärme freizugeben und zur selben Zeit einfach zu säubern zu sein. Durch die fehlende Spirale setzt sich Kalk und Schmutz nämlich nicht mehr fest.

Möchtest du einen Wasserkocher kaufen, wirst du auf viele Preisunterschiede stoßen. Für sie gibt es viele Gründe
Möchtest du einen Wasserkocher kaufen, wirst du auf viele Preisunterschiede stoßen. Für sie gibt es viele Gründe

Welche Faktoren bestimmen den Preis eines Wasserkochers?

Möchtest du einen Wasserkocher kaufen, wirst du auf viele Preisunterschiede stoßen. Für sie gibt es viele Gründe. Welche das sind, kannst du in den nächsten Absätzen erfahren. Dort erläutern wir dir nämlich welche Punkte die Kosten eines Wasserkochers beeinflussen:

  • Wattzahl: Sie zeigt dir an, wie viel Leistung dein Kocher erbringt.
  • Füllmenge: Je größer ein Wasserkocher ist, desto teurer ist auch sein Preis. Kleine Geräte findest du meist für deutlich weniger Geld im Handel.
  • Herstellungsmaterial: Hochwertige Materialien, wie Edelstahl kosten meist deutlich mehr Geld in der Anschaffung als Kunststoff. Auch Glas ist teurer als Plastik. Dafür sieht Glas edler aus und sorgt für keinen zusätzlichen Beigeschmack. Edelstahl ist im Vergleich zu Glas und Plastik deutlich robuster und hat daher eine längere Haltbarkeit.
  • Verarbeitung: Geräte mit einer guten Verarbeitung kosten meist mehr Geld. Sie haben eine längere Lebensdauer und sind daher meist die zusätzliche Investition wert.
  • Viele Features an Wasserkochern sind sehr praktisch. Zu ihnen gehören zum Beispiel eine Temperaturanzeige oder aber auch ein Regler der Temperatur. Möchtest du von ihnen profitieren, solltest du etwas höhere Ausgaben für dein Gerät einkalkulieren.
  • Etwas, woran du nicht sparen solltest, ist die Sicherheit. Gute Kocher sind so konzipiert, dass sie nicht überkochen oder sich bei Problemen automatisch abschalten. Ebenso gibt es Produkte mit einem Ausgießsschutz.

Weitere Faktoren, die den Preis eines Geräts beeinflussen sind das Design und die Marke des Produkts. Diese Punkte sind jedoch vernachlässigbar. Die Marke sagt nämlich nicht immer etwas über die Güte eines Artikels aus. Meist bezahlst du bei Markenprodukten viel Geld, nur für die Marke. Auf der anderen Seite ist auch ein besonderes Design mit einem gewissen Aufpreis verbunden. Ob dir dies wichtig ist, solltest du selbst beurteilen. Für deine Kaffee-Qualität spielt es jedoch keine Rolle.

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Wie wichtig ist das Material eines Wasserkochers?

Oftmals wird vermutet, dass Wasserkocher aus Edelstahl jenen aus Kunststoff deutlich überlegen sind. Es gibt jedoch auch Fälle in denen dies nicht so ist. Auf dem Markt findest du nämlich auch gute Kunststoff-Wasserkocher. Wählst du einen schlechten Edelstahl-Wasserkocher, kann er seine Wärme nicht behalten. Das bedeutet er gibt sie nach außen ab. Das bedeutet, dass du mit dem Kocher eine schlechte Energiebilanz hast. Außerdem besteht ein höheres Risiko dich zu verbrennen.

Suchst du dir einen Kocher aus Plastik aus, passieren diese Probleme nicht. Das liegt daran, dass Kunststoff ein schlechter Leiter ist. Ebenso hat Kunststoff den Vorteil günstiger in der Anschaffung als Edelstahl zu sein. Es gibt jedoch einige negative Stimmen gegen Kunststoff. Das liegt daran, dass dieses Material den Geschmack des Wassers verändern kann. Außerdem beeinflusst es die Gesundheit zum Teil negativ. Das passiert dann, wenn sich die Bestandteile des Plastiks von der Oberfläche lösen. Bedenke jedoch, dass es auch Edelstahl gibt, welches nicht immer neutral ist. Hierbei solltest du somit immer auf die Qualität der Verarbeitung achten.

Ebenso wichtig ist die Reinheit des Materials. Außerdem gibt es auch Edelstahl, das rostet. Aufgrund der Vor- und Nachteile von Edelstahl und Kunststoff findest du aktuell viele Kocher aus Glas. Glas ist zwar ein schlechter Leiter und wenig robust, jedoch verfälscht das Material nicht den Geschmack deines Wassers. Außerdem wirkt sich Glas nicht negativ auf deine Gesundheit aus. Zudem sehen Glas-Wasserkocher edel und hochwertig aus.

Ist ein Kalkfilter bei einem Wasserkocher sinnvoll?

Dinge wie die Wasserqualität und Härte beeinflussen das Aroma unseres Kaffees. Je nach deinem Wohngebiet fällt die Härte und auch Qualität deines Wassers unterschiedlich aus. Dabei wird dir Härtebereich deines Wassers übrigens durch die Menge an Magnesium- und Calciumverbindungen bestimmt. Generell kannst du jedoch sagen, dass unser Wasser eher hart als weich ist. Im Durchschnitt liegt die Härte unseres Leitungswassers bei etwa 16. Ideal für deinen Kaffee ist etwa die Hälfte dieser Härte. Nutzt du zu hartes Kaffeewasser, wird es die Säure deines Kaffees zerstören und auch das Quellverhalten des Mehls ändern. Das bedeutet, dass der Kaffee wahrscheinlich überextrahiert wird.

Dies wiederum hat zur Folge, dass dein Kaffee bitter und sauer schmeckt. Mit zu weichem Wasser verhält es sich somit gegenteilig. Aus diesem Grund ist ein Kalkfilter eine sinnvolle Sache. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Viele Filter haben ein zu grobes Netz und filtern daher nur eine kleine Menge an Kalk aus dem Wasser. Bedenke auch, dass bei sehr hartem Wasser ein Filter meist nicht ausreicht. Deshalb kann sich ein echter Wasserfilter, wie jener von Brita, lohnen. Er kommt mit Kartuschen, die du regelmäßig auswechselst und so deine Wasserhärte perfekt optimieren kannst. Wenn du möchtest, kannst du auch einen Wasserkocher mit einem speziellen Kalkfilter erwerben. Diese gibt es nämlich auch.

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Ist ein Temperaturregler bei einem Wasserkocher wichtig?

Möchtest du deinen Wasserkocher zur Zubereitung von Kaffeewasser nutzen, ist es sinnvoll auf einen Temperaturregler zu achten. In Kombination mit dem Mahlgrad, der Extraktionsvariante und auch Kontaktzeit hat die Temperatur deines Wassers nämlich einen Einfluss auf deinen Kaffeegeschmack. Das siehst du zum Beispiel daran, dass du bei einer French Press am besten Wasser mit 94 Grad verwendest. Bei der AeroPress reichen 90 Grad aus. Im Vergleich dazu benötigst du mit einer Chemex circa 96 Grad für einen guten Kaffee. Tipp: Bist du dir unsicher, welche Temperatur das Wasser aus dem Kocher hat, kannst du ein Haushaltsthermometer nutzen. Dieses gibt es in Online-Shops sehr günstig zu kaufen. Du kannst es nicht nur für Wasser, sondern auch für andere Flüssigkeiten und Speisen verwenden. Ebenso gibt es Wasserkocher mit einer integrierten Temperaturanzeige. Zu ihnen zählt zum Beispiel der Aicok Wasserkocher aus Edelstahl.

Welches sind die besten Wasserkocher auf dem Markt?

Möchtest du nun einen guten Wasserkocher für dein Kaffeewasser kaufen, stellen wir dir nachfolgend die besten Geräte vor, die es aktuell auf dem Markt gibt. Beachte, dass sie zum Teil ähnliche Funktionen haben, sich jedoch auch in Details unterscheiden. Daher solltest du nach deinen Vorlieben und Bedürfnissen urteilen und dir selbst deinen Wasserkocher-Testsieger aussuchen. Hier eine Übersicht der Top-Produkte:

  • WMF Bueno
  • Aicok Edelstahl
  • Krups BW8018
  • Russel Hobbs Precision
  • Decen Glas-Wasserkocher
  • Bosch TWK8613P
  • Aicook Wasserkocher aus Glas

Berücksichtige, dass sich diese Geräte nicht nur in ihrem Material und ihren Funktionen unterscheiden. Auch die Füllmenge variiert.

Wasserkocher Kaffee
Wasserkocher gibt es in vielen Formen, Farben und auch mit zahlreichen Features. Sie sind elektrische Geräte, die somit Strom benötigen.

Welche Punkte sind bei der Wahl eines Wasserkochers noch wichtig?

Neben den Hauptkriterien, bei der Auswahl eines guten Wasserkochers, gibt es weitere Punkte, die du berücksichtigen kannst und solltest. Zu ihnen gehören die folgenden:

Zeit des Kochvorgangs

Je nach Füllmenge und auch Leistung eines Kochers variiert seine Kochzeit. Ein gutes Gerät sollte Wasser innerhalb von wenigen Minuten zum Kochen bringen. Besonders hochwertige Produkte benötigen nur zwei Minuten zum Abkochen von Flüssigkeit.

Isolation des Geräts

Durch eine gute Isolation kannst du sehen, dass dein Kocher energiesparend arbeitet. Du erkennst sie daran, dass dein Gerät nach dem Aufheizen von Wasser kühl bleibt und das Wasser trotzdem die gewünschte Temperatur besitzt. Ein solcher Kocher ist sicher einsetzbar und reduziert die Gefahr für Verbrennungen.

Energieverbrauch

Geräte mit guter Leistung erhitzen Wasser schnell. Somit benötigen sie weniger Zeit und Energie als schwächere Produkte. Daher solltest du die Kochzeit mit der Wattzahl des Kochers ins Verhältnis setzen. Nur so kannst du ermitteln, welches Gerät die wenigstens Stromkosten frisst.

Abkühlverhalten

Das Abkühlverhalten ist von Kocher zu Kocher komplett unterschiedlich. Während die meisten nach etwa einer Minute eine optimale Wassertemperatur für Kaffee erzielen, dauert es bei anderen deutlich länger. Ebenso gibt es jene Geräte, die innerhalb kürzester Zeit das Wasser abkühlen lassen.

Aus-/Eingießen von Wasser

Sehr günstige Wasserkocher mit einem Kalkfilter sind meist so konzipiert, dass du nur kleine Mengen an Wasser ausgießen kannst, ohne dass es zu Unfällen kommt. Nachteilig sind auch Kocher, die keinen Knopf zur Deckelöffnung besitzen. Hier besteht nämlich ein Verbrennungsrisiko. Bei Produkten mit Knopfdruck solltest du jedoch beachten, dass sie eher langsam öffnen sollten. Tun sie das nicht besteht für dich das Risiko dich zu verbrennen. Ebenso solltest du auf einen Kocher mit einer großen Öffnung achten. Du kannst nämlich so leichter dein Wasser einfüllen.

Mindestfüllmenge und Skalen

Jeder Wasserkocher hat eine Füllstandsanzeige. An ihr erkennst du auch wie voll du dein Gerät machen kannst. Gehst du über den festgelegten Punkt hinaus, wird das Wasser beim Kochen aus dem Gerät spritzen und es besteht die Gefahr für Verbrennungen. Je nach Fassungsvermögen des Kochers variiert die Höchst-/Mindestfüllmenge. Auch die Bauart beeinflusst die Kapazität.

Säuberung

Erwirbst du einen Wasserkocher, ist dessen Pflege wichtig. Das liegt daran, dass er schnell Kalk ansetzt, welchen du beseitigen solltest. Er beeinflusst nämlich den Geschmack deines Kaffees und stört auch die Funktion von Heizspiralen. Aus diesem Grund sollte dein Gerät eine große Öffnung haben, damit du mit deiner Hand und einem Schwamm oder Tuch gut hinein kannst.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://mitvergnuegen.com/2016/tipps-tricks-fuer-guten-kaffee-zu-hause/
  • https://www.swrfernsehen.de/kaffee-oder-tee/ratgeber/wasserkocher-und-co-entkalken-100.html
  • https://www.bildderfrau.de/kochen-backen/article217123059/Kaffee-kochen-ohne-Maschine.html

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/photos/tea-cup-drink-teacup-tee-hot-5982485/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/holz-restaurant-dammerung-mann-4351805/

Wir haben diesen Test & Vergleich (11/2021) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am 9. November 2021


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