
Cold-Brew: Kaffeebereiter im Vergleich 2026
Cold Brew ist kalt aufgebrühter Kaffee: Grob gemahlenes Pulver zieht viele Stunden in kaltem Wasser. Das Ergebnis schmeckt mild, rund und deutlich weniger bitter als heißer Kaffee, der abgekühlt ist. Hier erkläre ich Dir, wie Cold Brew gelingt, welche Cold-Brew-Kaffeebereiter es gibt, worauf Du beim Kauf achtest und was die Cold-Brew-Funktion mancher Kaffeevollautomaten tatsächlich macht. – Norbert Loose
Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Methoden: Bei Full Immersion zieht das Pulver 12 bis 24 Stunden im Wasser, beim Cold Drip tropft kaltes Wasser langsam durch das Pulver. Die meisten Kaffeebereiter unterstützen nur eine der beiden Methoden.
- Zeit: Cold Brew dauert deutlich länger als heißer Kaffee – bei Full Immersion mindestens 12 Stunden. Dafür hält er sich gekühlt mehrere Tage.
- Ohne Gerät: 100 g grob gemahlener Kaffee auf 1 Liter Wasser, mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, dann filtern. Ein Kaffeebereiter mit Filtereinsatz macht das Filtern bequemer.
- Kaffeevollautomaten mit „Cold Brew“ extrahieren laut Herstellern kalt in wenigen Minuten. Das ist praktisch, aber nicht dasselbe wie stundenlang gezogener Cold Brew.
- Mein Stand: Die hier gezeigten Kaffeebereiter habe ich nicht selbst getestet. Die Auswahl beruht auf Herstellerangaben und Kundenbewertungen; Platzierungen vergebe ich deshalb nicht.
Unsere Auswahl an Cold-Brew-Kaffeebereitern
Auswahl auf Basis von Herstellerangaben und Kundenbewertungen – kein eigener Praxistest.
Diese beiden Kaffeebereiter waren bei meiner Prüfung am 15.10.2026 bei Amazon als Neuware lieferbar. Früher habe ich die Geräte in einem „Ranking“ mit Plätzen vorgestellt; weil ich sie nicht selbst getestet habe, verzichte ich darauf.
SILBERTHAL Cold Brew Kaffeebereiter (Glas, 1,2 Liter)
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Der SILBERTHAL-Bereiter arbeitet nach der Full-Immersion-Methode: Du gibst das grob gemahlene Pulver in den Filtereinsatz, füllst kaltes Wasser auf und lässt alles im Kühlschrank ziehen. Laut aktueller Artikelbezeichnung fasst die Glaskaraffe 1,2 Liter. Der Hersteller empfiehlt ihn auch für kalt aufgegossenen Tee. Seine Aussage, kalt gebrühter Kaffee sei „fruchtiger und verträglicher“, gibt den typischen Eindruck vieler Cold-Brew-Trinker wieder; nachgemessen habe ich das nicht.
SOUL HAND Kaffeebereiter für Cold Brew (1,5 Liter)
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Auch der SOUL-HAND-Krug ist ein Full-Immersion-Bereiter mit luftdichtem Deckel. Herstellerangabe: Der Filter ist aus lebensmittelechtem Edelstahl, die Silikondichtung BPA-frei, und das Borosilikatglas ist temperaturfest von 0 bis 160 °C. Laut Hersteller schmeckt Kaffee nach 12 Stunden Ziehzeit sanfter und weniger bitter. Die frühere Angabe, Kaltbrühen sei „70 % weniger sauer“, habe ich gestrichen – dafür gibt es keinen Beleg.
Aktuell beliebte Cold-Brew-Kaffeebereiter bei Amazon
Automatische Amazon-Bestsellerliste – von mir nicht geprüft und nicht getestet, keine Testergebnisse.
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Nicht mehr verlinkt: die Glaskaraffe B07GXHKRBR (bei Amazon nicht mehr abrufbar) sowie der Rummershof Cold Brew Coffee Maker aus Tritan (B06XPNRMPR) und der Cold-Drip-Turm B07YB1QGLP – beide am 15.10.2026 nicht lieferbar. Der Herstellertext zum Cold-Drip-Turm sprach von „Fermentierung“; das ist falsch: Cold Brew ist eine Kaltextraktion, keine Gärung.
Cold Brew selber machen: Schritt für Schritt

Cold Brew kannst Du auch ganz ohne speziellen Bereiter zubereiten. So gehst Du bei der Full-Immersion-Methode vor:
- Mahlen: 100 g Kaffee grob mahlen – etwa so grob wie für die French Press. Selbst günstige Einsteigermühlen kommen mit dem groben Mahlgrad gut zurecht.
- Ansetzen: Das Pulver mit 1 Liter kaltem Wasser in einem Gefäß gut verrühren.
- Ziehen lassen: Abdecken und mindestens 12 Stunden, je nach Rezept bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
- Filtern: Den Kaffee durch den Filtereinsatz des Bereiters, einen Handfilter mit Papierfilter oder ein Tuch abgießen.
- Servieren: Pur auf Eis, mit Milch oder als Basis für Eiskaffee. Ist er Dir zu kräftig, verdünnst Du ihn mit Wasser oder Milch.
Für das Ziehen brauchst Du kein Zubehör – ein Glas mit Frischhaltefolie reicht. Auch eine French Press eignet sich: Kaffee und Wasser über Nacht in den Kühlschrank stellen und am Morgen den Stempel herunterdrücken. Machst Du Cold Brew ohne Bereiter, schwankt die Qualität allerdings leichter, weil das Filtern umständlicher ist. Mehr Methoden ohne Maschine findest Du im Ratgeber Kaffee zubereiten ohne Maschine.
Typische Fehler beim Cold Brew
- Zu fein gemahlen: Feines Pulver verstopft den Filter, der Kaffee wird trüb und schmeckt schnell bitter. Nimm einen groben Mahlgrad.
- Zu kurz gezogen: Nach wenigen Stunden schmeckt Cold Brew dünn. Plane bei Full Immersion mindestens 12 Stunden ein.
- Zu lange gezogen: Deutlich über 24 Stunden kann der Kaffee holzig und schal werden.
- Nicht gefiltert gelagert: Bleibt das Pulver nach dem Ziehen im Gefäß, extrahiert es weiter. Filtere den Cold Brew deshalb vollständig ab, bevor Du ihn aufbewahrst.
- Offen aufbewahrt: Im offenen Gefäß nimmt Cold Brew Gerüche aus dem Kühlschrank an. Ein dichter Deckel hilft.
Welche Bohnen eignen sich?
Grundsätzlich eignet sich jeder Kaffee. Weil Cold Brew wenig Säure und Bitterkeit betont, kommen schokoladige und nussige Röstungen gut zur Geltung; hell geröstete Bohnen mit fruchtigen Noten schmecken als Cold Brew oft überraschend süß. Probiere am besten zwei, drei Sorten aus. Anregungen findest Du in meinem Vergleich der Kaffeebohnen; wenn Du keine Mühle hast, hilft der Ratgeber zum Kaffeepulver mit groben Mahlgraden weiter.
Cold Brew, Eiskaffee oder Iced Coffee?
| Getränk | Zubereitung | Geschmack |
|---|---|---|
| Cold Brew | Kaffeepulver zieht viele Stunden in kaltem Wasser | mild, rund, wenig Bitterstoffe |
| Iced Coffee | heiß gebrühter Kaffee, auf Eis gegossen oder abgekühlt | kräftiger, mehr Säure und Röstaromen |
| Eiskaffee (klassisch) | kalter Kaffee mit Vanilleeis und Sahne | süß, Dessertgetränk |
Full Immersion oder Cold Drip: die zwei Methoden

| Full Immersion | Cold Drip | |
|---|---|---|
| Prinzip | Pulver liegt komplett im kalten Wasser | Kaltes Wasser tropft langsam durch das Pulver |
| Dauer | 12 bis 24 Stunden | einige Stunden (häufig genannt: 2 bis 3 Stunden) |
| Aufwand | sehr gering, auch ohne Gerät möglich | höher, Tropfgeschwindigkeit muss stimmen |
| Geräte | Karaffe mit Filtereinsatz, French Press, Glas | Cold-Drip-Turm mit Tropfventil |
| Geschmack | mild, rund, kräftiger Körper | klarer, aromatischer, oft etwas leichter |
So funktioniert die Full-Immersion-Methode
Du gibst den gemahlenen Kaffee zusammen mit kaltem Wasser in ein Gefäß. Nach 12 bis 24 Stunden filterst Du das Gemisch, um die Kaffeepartikel zu entfernen, und richtest den Cold Brew nach Wunsch an. Weil das Pulver die ganze Zeit im Wasser liegt, wird der Kaffee meist etwas kräftiger und vollmundiger. Die meisten Cold-Brew-Karaffen – auch die beiden oben gezeigten – arbeiten nach diesem Prinzip.
So läuft die Cold-Drip-Methode ab
Aufwendiger ist die Cold-Drip-Methode: Kaltes Wasser oder Eiswasser tropft aus einem oberen Behälter langsam auf das Kaffeepulver, durchläuft es und sammelt sich unten. Dafür brauchst Du einen Cold-Drip-Turm mit einstellbarem Ventil. Die Zubereitung ist schneller fertig als bei Full Immersion – häufig werden 2 bis 3 Stunden genannt, abhängig von Menge und Tropfgeschwindigkeit. Der Kaffee schmeckt meist klarer und aromatischer.
Welche Methode ist besser?
Eine bessere Methode gibt es nicht – es ist eine Frage des Geschmacks und des Aufwands. Full Immersion ist einfacher und gelingt auch ohne Zubehör; die meisten Kaffeebereiter im Handel arbeiten so. Cold Drip lohnt sich, wenn Du gern experimentierst und einen klareren Kaffee magst. Welche Methode ein Gerät unterstützt, erfährst Du auf der Herstellerseite oder in der Anleitung.
Kaffeevollautomaten mit Cold-Brew-Funktion
Viele fragen mich, ob ein Kaffeevollautomat Cold Brew kann. Einige aktuelle Geräte haben eine Funktion, die die Hersteller „Cold Brew“ oder „Cold Extraction“ nennen. Dabei wird Kaffee laut Herstellern mit kaltem Wasser in wenigen Minuten extrahiert. Das ist bequem für einen kalten Kaffee auf Knopfdruck, ersetzt aber nicht die stundenlange Ziehzeit eines klassischen Cold Brew. Die folgenden Geräte habe ich nicht selbst getestet; ich bewerte sie nach Herstellerunterlagen.
Siemens EQ700 iAroma TQ727D03
Siemens EQ700 iAroma
TQ727D03
Eigener KVB-Ausstattungs-Score nach Herstellerdaten – keine Stiftung-Warentest-Note und kein eigener Praxistest. Höchstens 100 Punkte, nicht direkt mit einem KVB-Praxistest-Score vergleichbar.
Stark: 2,4-l-Wassertank, Auslauf bis 16,5 cm; automatische Dampfreinigung des Milchsystems nach jedem GetränkSchwächer: kein Pulverfach; 35,2 cm breit
Detailbewertung ansehen
KVB-Ausstattungs-Score: Bewertet ein Gerät, das ich nicht selbst getestet habe, ausschließlich nach Herstellerangaben: Alltagstauglichkeit, Einstellungen und Ausstattung, Zuverlässigkeit und Wartbarkeit sowie Preis-Leistung. Über Geschmack, Milchschaum oder Haltbarkeit sagt er nichts aus. Beide Score-Arten erreichen höchstens 100 Punkte, beruhen aber auf unterschiedlichen Grundlagen und sind deshalb nicht direkt miteinander vergleichbar.
- Alltagstauglichkeit: Bedienung und Reinigung (92 % belegt)22,2/25
- Kaffee-Einstellungen und Ausstattung (82 % belegt)13,3/15
- Zuverlässigkeit und Wartbarkeit (90 % belegt)10,0/15
- Preis-Leistung in der Geräteklasse13,3/15
Ohne Beleg – nicht gewertet
Bedienoberfläche · Wassertank-Zugang · Grundgetränke · Stufen der Kaffeestärke · Mahlgradstufen · Material (Mahlwerk, Gehäuse)
Geräteklasse: Premiumklasse (ab 1.000 €). Komfortfunktionen werden an der Erwartung dieser Klasse gemessen. Preis-Leistung: Leistung 82,8 % → 10,3 Punkte, Preis 1.249,00 € (Amazon, Neuware, 13.10.2026) im unteren Drittel der Klasse → +3. Ausstattungs-Score: ohne Kaffeequalität (kein eigener Test), Kriterien B–E auf 100 umgerechnet; Geschmack, Lautstärke und Haltbarkeit fließen nicht ein. Testnoten Dritter werden nicht übernommen. Methodik 1.2, Stand 10/2026. Unabhängig von Affiliate-Provisionen vergeben.
Quellen: Siemens-Produktseite TQ727D03 · Siemens-Datenblatt TQ727D03 · Siemens-Service EQ.700 (Baureihe)
So entstehen Praxistest- und Ausstattungs-ScoreUnsere Einschätzung anhand der Produktdaten 2,4-l-Wassertank, Auslauf bis 16,5 cm, automatische Dampfreinigung des Milchsystems nach jedem Getränk, Cold Brew und Tassenvorwärmung.
Stärken laut Produktdaten
- 2,4-l-Wassertank, Auslauf bis 16,5 cm
- autoMilk Clean nach jedem Milchgetränk
- Cold Brew und Slow Brew
- Bis zu 30 Favoriten speicherbar
Zu beachten
- Mit 35,2 cm vergleichsweise breit; kein Pulverfach
Technische Daten
- Modellbezeichnung (Hersteller)
- Siemens EQ700 iAroma, Edelstahl
- Modellnummer (E-Nr.)
- TQ727D03
- EAN
- 4242003982457
- Amazon-ASIN (Händler)
- B0GKHWGSBS
- OTTO-Artikelnummer (Händler)
- 6072866658
- Maße (B × H × T)
- 35,2 × 38,0 × 46,7 cm
- Gewicht
- 10,5 kg (netto)
- Wassertank
- 2,4 l (entnehmbar)
- Bohnenbehälter
- 320 g, Aromaschutzdeckel
- Mahlwerk
- ceramDrive Keramikmahlwerk, mehrstufig
- Pumpendruck
- 19 bar
- Leistung
- 1.500 W
- Display
- 5-Zoll-TFT-Farbdisplay, Touch & Slide
- max. Tassenhöhe
- 16,5 cm
Ausstattung
- Integrierter Milchbehälter
- autoMilk Clean: Dampfreinigung nach jedem Getränk
- Milchsystem und Behälter spülmaschinengeeignet
- 5-Zoll-Full-Touch-Display (iSelect)
- Bis zu 30 Favoriten speicherbar
- 3 Aromaprofile, Milchanteil einstellbar, Mahlgrad mehrstufig
- calc'nClean, Brüheinheit herausnehmbar
- Tropfschale und Satzbehälter spülmaschinenfest
- Brita-Intenza-Filter mit Wechselerinnerung
- Tassenvorwärmung ein/aus, Netzschalter
- Home Connect App optional; oneTouch DoubleCup; kein Pulverfach
Getränkevielfalt
- Bis zu 41 Getränke inkl. Milch, Milchschaum, Heißwasser
- Latte Macchiato, Latte Macchiato XL
- Cappuccino
- Milchkaffee
- Espresso Macchiato
- Flat White
- Café Cortado
- Americano (Reihenfolge einstellbar)
- Cold Brew, Slow Brew, Cold Brew Macchiato
- Getränke bis 480 ml; Kaffeekannenfunktion
- coffeeWorld: internationale Kaffeespezialitäten
- Stärke, Menge, Milchanteil je Getränk; 30 Favoriten
Laut Siemens bietet die EQ700 iAroma Cold Brew und Slow Brew, einen 2,4-l-Wassertank, einen Auslauf bis 16,5 cm und eine automatische Dampfreinigung des Milchsystems nach jedem Getränk. Weitere Modelle findest Du im Siemens-Vergleich.
Philips Café Aromis EP8757/20
Philips Café Aromis
EP8757/20 (Café Aromis Series 8000, Silber)
Eigener KVB-Ausstattungs-Score nach Herstellerdaten – keine Stiftung-Warentest-Note und kein eigener Praxistest. Höchstens 100 Punkte, nicht direkt mit einem KVB-Praxistest-Score vergleichbar.
Stark: LatteGo Pro für heißen und kalten Milchschaum, spülmaschinenfest; 7 Stärkestufen, 12 Mahlgrade, 8 ProfileSchwächer: keine Spülung nach dem Milchbezug beschrieben; 2 Jahre Garantie
Detailbewertung ansehen
KVB-Ausstattungs-Score: Bewertet ein Gerät, das ich nicht selbst getestet habe, ausschließlich nach Herstellerangaben: Alltagstauglichkeit, Einstellungen und Ausstattung, Zuverlässigkeit und Wartbarkeit sowie Preis-Leistung. Über Geschmack, Milchschaum oder Haltbarkeit sagt er nichts aus. Beide Score-Arten erreichen höchstens 100 Punkte, beruhen aber auf unterschiedlichen Grundlagen und sind deshalb nicht direkt miteinander vergleichbar.
- Alltagstauglichkeit: Bedienung und Reinigung (94 % belegt)20,6/25
- Kaffee-Einstellungen und Ausstattung (87 % belegt)14,4/15
- Zuverlässigkeit und Wartbarkeit (50 % belegt)9,0/15
- Preis-Leistung in der Geräteklasse10,6/15
Ohne Beleg – nicht gewertet
Wassertank-Zugang · Grundgetränke · Temperaturstufen · Milcheinstellungen · Ersatzteile · Wartung · Material (Mahlwerk, Gehäuse)
Geräteklasse: Mittelklasse (500 bis 999 €). Komfortfunktionen werden an der Erwartung dieser Klasse gemessen. Preis-Leistung: Leistung 80,0 % → 9,6 Punkte, Preis 869,00 € (Amazon, Neuware, 13.10.2026) im oberen Drittel der Klasse → +1. Ausstattungs-Score: ohne Kaffeequalität (kein eigener Test), Kriterien B–E auf 100 umgerechnet; Geschmack, Lautstärke und Haltbarkeit fließen nicht ein. Testnoten Dritter werden nicht übernommen. Methodik 1.2, Stand 10/2026. Unabhängig von Affiliate-Provisionen vergeben.
Quellen: Philips-Produktseite EP8757/20 · Philips-Bedienungsanleitung (EU) · Philips-Pressemitteilung Café Aromis
So entstehen Praxistest- und Ausstattungs-ScoreUnsere Einschätzung anhand der Produktdaten Milchsystem LatteGo Pro ohne Schläuche mit heißem und kaltem Milchschaum, Cold Brew und herausnehmbare Brühgruppe.
Stärken laut Produktdaten
- LatteGo Pro ohne Schläuche, heiß und kalt
- Cold Brew und Iced-Getränke
- 8 Benutzerprofile
- Brühgruppe herausnehmbar
Technische Daten
- Modellbezeichnung (Hersteller)
- Philips Café Aromis Series 8000, Silber
- Produktnummer (Hersteller)
- EP8757/20
- EAN (laut Handel)
- 8720389064807
- Amazon-ASIN (Händler)
- B0FV3G645G
- OTTO-Artikelnummer (Händler)
- 9446013717
- Maße (B × H × T)
- 25,1 × 38,9 × 45,2 cm
- Gewicht
- 9,3 kg
- Wassertank
- 1,9 l
- Bohnenbehälter
- 275 g
- Mahlwerk
- integriert, 12 Mahlgradstufen (Material: keine Herstellerangabe)
- Pumpendruck
- 15 bar
- Leistung
- 1.500 W
- Display
- 4,3-Zoll-TFT-Touchscreen
- max. Auslaufhöhe
- 14,5 cm (88–145 mm)
Ausstattung
- LatteGo Pro Hot und Cold: 2 Milchbehälter, ohne Schläuche
- LatteGo spülmaschinenfest; Programm „Clean LatteGo Pro“
- 4,3-Zoll-TFT-Touchscreen
- 8 Benutzerprofile
- 7 Intensitätsstufen, 12 Mahlgrade, Temperatur einstellbar
- Cold Brew und Iced-Getränke
- Brühgruppe herausnehmbar, Einschaltspülung
- AquaClean-Filter, geführte Entkalkung
- HomeID App optional (Barista Assistant)
- Pulverfach; Standby-Zeit 15/30/60/180 min
Getränkevielfalt
- 54 vorprogrammierte heiße und kalte Getränke (Herstellerangabe)
- Espresso
- Kaffee
- Cappuccino
- Cold Brew
- Iced-Getränke (Eiskaffee-Varianten)
- Heißwasser
- Stärke, Menge, Temperatur je Getränk; in 8 Profilen speicherbar
Die Café Aromis bereitet laut Philips Cold Brew und eisgekühlte Getränke zu und schäumt Milch mit dem schlauchlosen LatteGo-Pro-System heiß oder kalt auf. Weitere Modelle findest Du im Philips-Vergleich.
Siebträger mit Cold-Brew-Taste: De’Longhi Dedica Duo
De’Longhi Dedica Duo
EC890.M
Unsere Einschätzung anhand der Produktdaten Schmale Thermoblock-Maschine mit Cool-Touch-Dampfdüse und Cold-Brew-Funktion. Nicht selbst getestet – eingeordnet anhand der Herstellerdaten; viele Angaben fehlen auf der Produktseite.
Stärken laut Produktdaten
- 15 cm breit
- Thermoblock-Heizsystem
- My-LatteArt-Milchschaumdüse mit Cool-Touch-Dampfrohr
- Cold Brew per Tastendruck (Herstellerangabe)
Zu beachten
- Nur 1,1 l Wassertank, kein Reinigungsprogramm, keine Teile spülmaschinenfest (Anleitung); Siebträger-Durchmesser nicht angegeben
Technische Daten
- Modellbezeichnung (Hersteller)
- De’Longhi Dedica Duo, Metall
- Typ
- EC890.M
- OTTO-Artikelnummer (Metallic)
- 3412894111
- Amazon-ASIN (Händler)
- B0DWFQXLNH
- OTTO-Artikelnummer (Händler)
- 3412894111
- Breite
- 15 cm
- Gewicht
- 4,7 kg
- Heizsystem
- Thermoblock
- Pumpendruck
- 15 bar
- max. Tassenhöhe
- 12 cm (verlängerte Abtropfschale)
- Wassertank
- 1,1 l (Bedienungsanleitung)
Ausstattung
- Milchsystem MS21 mit My-LatteArt-Düse, Cool-Touch-Dampfrohr
- Farbige Touch-Symbole mit LED-Anzeige
- Cold-Brew-Funktion (Cold Extraction)
- Brühtemperatur in drei Stufen, Mengen programmierbar (Anleitung)
- Entkalkungsprogramm mit Anzeige; Wasserfilter optional (Anleitung)
- Abschaltautomatik 5 min, 90 min oder 3 h (Anleitung)
- 2 Jahre Garantie (Herstellerangabe)
Getränkevielfalt
- Espresso
- Cappuccino, Latte (Milch von Hand aufschäumen)
- Cold Brew
Auch bei Siebträgern gibt es die Funktion: Die schmale Dedica Duo EC890.M hat laut De’Longhi eine Cold-Brew-Taste. Mehr Siebträger findest Du im Siebträger-Modellberater.
Vorteile und Nachteile von Cold-Brew-Kaffeebereitern
Vorteile
- Zuverlässige Zubereitung von kaltem Kaffee mit einfacher Bedienung
- Filtereinsatz erspart das umständliche Abseihen
- Mild im Geschmack, mit weniger Bitterstoffen als abgekühlter Heißkaffee
- Gekühlt mehrere Tage haltbar – Du musst nicht jeden Tag neu ansetzen
- Meist auch für kalt aufgegossenen Tee geeignet
Nachteile
- Cold Brew braucht viele Stunden – schnell mal eine Tasse geht nicht
- Kostet mehr als die Zubereitung in einem vorhandenen Glas
- Große Karaffen brauchen Platz im Kühlschrank
- Glas kann brechen, Filter müssen regelmäßig gründlich gereinigt werden
Cold Brew eignet sich vor allem für alle, die an heißen Tagen eine kalte Alternative zum Heißkaffee suchen, und für Kaffeetrinker mit empfindlichem Magen, die den milderen Geschmack schätzen. Wie viel Koffein Dein Cold Brew enthält, hängt vor allem von Kaffeemenge, Sorte und Verdünnung ab – mehr dazu im Beitrag über Koffein.
Kaufkriterien: So vergleichst Du Cold-Brew-Kaffeebereiter

Methode
Entscheide zuerst, ob Du Full Immersion oder Cold Drip willst. Für den Einstieg reicht eine Karaffe mit Filtereinsatz; ein Cold-Drip-Turm ist aufwendiger und meist teurer.
Volumen
Die Kapazitäten reichen meist von 0,5 bis 1,5 Liter. Welches Volumen zu Dir passt, hängt davon ab, ob Du nur für Dich oder für mehrere Personen zubereitest und ob Du Cold Brew auf Vorrat im Kühlschrank lagern möchtest. Prüfe auch, ob die Karaffe in Deine Kühlschranktür passt.
Material und Filter
Glas ist geschmacksneutral und leicht zu reinigen, Tritan (BPA-freier Kunststoff) ist leichter und bruchfester. Edelstahlfilter halten lange; Stofffilter lassen sich zwischendurch gut auswaschen und in fast jedes Gefäß hängen, müssen aber gründlich trocknen. Papierfilter ergeben den klarsten Kaffee.
Verarbeitung und Bedienung
Die Verarbeitung lässt sich vorab kaum beurteilen. Achte auf einen dichten Deckel, einen gut sitzenden Filtereinsatz und eine verständliche Anleitung. Bestellst Du online, hast Du in der Regel 14 Tage Widerrufsrecht und kannst die Handhabung zu Hause ausprobieren.
Preis
Einfache Cold-Brew-Karaffen bekommst Du ab etwa 20 Euro, die beiden oben gezeigten lagen am 15.10.2026 bei rund 30 bis 35 Euro. Cold-Drip-Türme und Designmodelle bekannter Marken wie Hario, WMF oder KitchenAid kosten teils deutlich mehr. Ob Du die Zusatzfunktionen teurer Modelle brauchst, solltest Du genau abwägen.
Reinigung des Kaffeebereiters
Nach der Zubereitung fallen keine großen Säuberungsaktionen an. Den Filtereinsatz nimmst Du heraus, entleerst den Kaffeesatz und spülst ihn unter warmem Wasser aus. Feine Edelstahlfilter reinigst Du ab und zu mit einer weichen Bürste, damit sich keine Öle festsetzen. Ob Karaffe, Deckel und Filter in die Spülmaschine dürfen, steht in der Anleitung des Herstellers – oft gilt das nur für einzelne Teile.
Welche Getränke Du mit Cold Brew zubereitest
Neben purem Cold Brew auf Eis eignet sich das Konzentrat für Eiskaffee, kalten Milchkaffee oder einen Kaffee-Smoothie. Einigen Modellen liegen Rezeptbücher bei. Viele Kaffeebereiter kannst Du außerdem für kalt aufgegossenen Tee verwenden – ob das geht, steht in der Herstellerbeschreibung.
Gerade im Sommer sorgt Cold Brew für Abkühlung. Kalt extrahierter Kaffee ist schon lange bekannt, in Deutschland aber erst in den letzten Jahren zum Trend geworden – als eher kühleres Land war heißer Kaffee hier lange beliebter.
Aufbewahren und servieren
Fülle den fertigen Cold Brew in eine saubere, gut verschließbare Glasflasche und stelle ihn in den Kühlschrank. Notiere Dir am besten das Ansetzdatum. Zum Servieren gibst Du Eiswürfel ins Glas – damit sie den Kaffee nicht zu stark verwässern, kannst Du sie auch aus Cold Brew einfrieren. Mit Milch oder einem Pflanzendrink wird daraus ein milder, kalter Milchkaffee; mit etwas Sirup oder Vanille ein sommerliches Dessertgetränk. Für Gäste setzt Du am Vorabend einfach eine größere Menge an.
Hersteller und Händler
In den letzten Jahren sind immer mehr Hersteller in den Bereich der Cold-Brew-Kaffeebereiter eingestiegen. In der unteren Preisklasse findest Du viele weniger bekannte Marken, im oberen Bereich Firmen wie WMF, Hario oder KitchenAid. Nutzt Du schon Geräte einer Marke oder gefällt Dir ein bestimmtes Design, kannst Du zum passenden Modell greifen.
Im stationären Handel sind Cold-Brew-Bereiter eher selten. Am ehesten wirst Du in Fachgeschäften für Kaffeezubehör oder bei Aktionsware von Discountern fündig. Online ist die Auswahl deutlich größer.
Testurteile von Stiftung Warentest oder anderen Testinstituten übernehme ich nicht. Die Auswahl oben beruht auf Herstellerangaben, Amazon-Artikeldaten und Kundenbewertungen.
Häufige Fragen zu Cold Brew und Cold-Brew-Kaffeebereitern
Was ist Cold Brew?
Cold Brew ist Kaffee, der mit kaltem Wasser über viele Stunden extrahiert wird. Er schmeckt milder und weniger bitter als abgekühlter Heißkaffee. Mit Eiskaffee aus heißem Kaffee hat er nichts zu tun.
Wie lange muss Cold Brew ziehen?
Bei der Full-Immersion-Methode mindestens 12 Stunden, je nach Rezept bis zu 24 Stunden. Beim Cold Drip ist der Kaffee nach einigen Stunden fertig.
Welches Verhältnis von Kaffee und Wasser nehme ich?
Ein guter Startwert sind 100 g grob gemahlener Kaffee auf 1 Liter Wasser. Ist Dir das Ergebnis zu stark, verdünnst Du es mit Wasser oder Milch.
Wie lange ist Cold Brew haltbar?
Gut verschlossen im Kühlschrank hält sich Cold Brew mehrere Tage; oft werden bis zu zwei Wochen genannt. Am besten schmeckt er in der ersten Woche.
Brauche ich einen Kaffeebereiter für Cold Brew?
Nein. Ein Glas, Frischhaltefolie und ein Filter reichen. Ein Kaffeebereiter mit Filtereinsatz macht das Abseihen aber einfacher und sauberer.
Kann ein Kaffeevollautomat Cold Brew?
Einige Geräte haben eine Cold-Brew-Funktion. Sie extrahieren laut Herstellern in wenigen Minuten mit kaltem Wasser. Das ist praktisch, schmeckt aber nicht wie klassischer Cold Brew mit langer Ziehzeit.
Welcher Mahlgrad ist richtig?
Ein grober Mahlgrad wie für die French Press. Zu feines Pulver macht den Kaffee trüb und lässt sich schlecht filtern.
Welcher Cold-Brew-Kaffeebereiter ist der beste?
Einen Testsieger nenne ich nicht, weil ich die Bereiter nicht selbst getestet habe. Für den Einstieg reicht eine Glaskaraffe mit Filtereinsatz nach der Full-Immersion-Methode.
- Kaffee zubereiten ohne Maschine: French Press, Cold Brew, Pour Over & Mokka
- French Press: Bedienung & Kaufberatung
- Eiskaffee selber machen
- Kaffeemühlen: Welche Mühle passt zu Deinem Kaffee?
- Kaffeebohnen im Vergleich
- Kaffeefilter: Papier, Edelstahl & Stoff
- Kaffeevollautomat Test: alle Bewertungen
- Kaffee-Labor
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