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Espressokocher

Espressokocher Test 2020: besten Espressokocher

Espressokocher sind mir bereits seit meiner Studentenzeit bekannt. Und wenn ich mich recht erinnere haben bereits meine Eltern, als wir zum Zelten an den Baggersee gefahren sind, einen Espressokocher dabei gehabt. Achte immer auf den Mahlgrad Deiner Kaffeebohnen, es darf nicht zu fein gemahlen sein für den Kocher. In Italien hat sicher jeder Haushalt einen solchen Kaffeezubereiter.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Der Espressokocher, auch Espressokanne genannt, ist ausnahmslos in jedem italienischen Haushalt zu finden. Die Caffettiera aus Italien ist eine günstige Alternative zur teuren Siebträgermaschine, welche geschmacklich locker mit dem großen Bruder mithalten kann.
Dem Espressokocher fehlt im Vergleich zur klassischen Espressomaschine allerdings der Druck für einen „richtigen“ Espresso, wie wir ihn aus der Bar kennen. Der darin entstehende Kaffee ist dennoch sehr lecker.
Espressokannen oder Perkolatoren sind handlich, praktisch und können Dir auch auf Reisen und Outdoor-Abenteuern sehr nützlich sein. Es gibt sie als elektrische Kocher und als Herdkannen.

So ist unsere Einschätzung der Espressokocher

eigener Test

Bialetti Venus Espressokocher

Bialetti Venus Espressokocher, Edelstahl, Silber, 0 cm, 700
10.650 Bewertungen
Bialetti Venus Espressokocher, Edelstahl, Silber, 0 cm, 700
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  • Qualität und sicherheit Made in Italy: das exklusive patentierte...

Cloer 5928 Espresso-Kocher

Cloer 5928 Espresso-Kocher / 365 W / für 3-6 Tassen...
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  • 2 Edelstahlfilter für 6 Espresso & für 3 Espresso

Bialetti Moka Express Espressokocher

Bialetti Moka Express Espressokocher, Aluminium, metallic, 6...
14.783 Bewertungen
Bialetti Moka Express Espressokocher, Aluminium, metallic, 6...
  • Ein echt Italienische ritual: ideal für die Zubereitung von original...
  • Aluminium doppelt gedrechselt hoher Qualität
Die Erfindung des Moka
1933 wurde das geboren, was immer noch als das Wahrzeichen Italiens in der Welt gilt: der Moka Express. Es scheint, dass sein Erfinder, Alfonso Bialetti, sich bei der Ausarbeitung dieser brillanten Idee inspirieren ließ, indem er seine Frau beim Waschen mit Hilfe der alten Lisciveuse beobachtete, einem großen Topf zum Waschen von Kleidung mit Wasser und Seife.

Bialetti New Brikka Espressokocher

1,81 EUR
Bialetti New Brikka Espressokocher, Aluminium, 4 Cups
258 Bewertungen
Bialetti New Brikka Espressokocher, Aluminium, 4 Cups
  • Die neue Technologie mit Silikonmembran, kombiniert mit den Eigenschaften der...
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Die neue Technologie mit Silikonmembran, kombiniert mit den Eigenschaften der Espressokanne, sorgt für ein Ergebnis in der Tasse ähnlich dem Espressokaffee der Bar: vollmundig, intensiv und mit anhaltendem goldbraunen Schaum.

ElPresso cristallo – elektrischer Espressokocher

23,00 EUR
ROMMELSBACHER EKO 376/G ElPresso cristallo - elektrischer...
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ROMMELSBACHER EKO 376/G ElPresso cristallo - elektrischer...
  • attraktiver Espresso Kocher mit Gehäuse aus hochwertigem Edelstahl und...
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Espressokocher EKO 376/G mit Glaskanne
Perfektes Zubereiten von Espresso, Kaffee und mehr
Der hochwertige elektrische Rommelsbacher Espresso Kocher „ElPresso cristallo“ mit dekorativer Schott Duran Glaskanne ist nicht nur optisch ein Blickfang, sondern besticht auch durch die traditionelle Art der Kaffeezubereitung.

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten, auf die Du vor dem Kauf eines Espressokochers achten solltest?

Was ist ein Espressokocher und wie wird er verwendet?

Eine Espressokanne ist die traditionelle Art, einen Kaffee herzustellen. Trotz des Namens wird in einem Espressokocher eigentlich Mokka zubereitet. Den ersten Espressokocher brachte Bialetti 1931 unter dem Namen Moka Express auf den Markt.

Für einen richtigen Espresso mit Crema wird das Wasser mit sehr hohem Druck durch einen Siebträger gepresst. Statt der erforderlichen 9 Bar erreichst Du mit einem traditionellen Espressokocher nur etwa 1,5 Bar. Dennoch ist das darin zubereitete Getränk sehr schmackhaft.

Espressokannen bestehen aus mehreren Teilen:

  • Trichter
  • Kannenunterteil
  • Kannenoberteil
  • Gummidichtung
  • Siebeinsatz

Das Oberteil, die Kanne, wird mit dem Unterteil, dem Sockel, fest verschraubt. Dazwischen befindet sich ein Trichtereinsatz mit Sieb für das Kaffeepulver.

Bis auf die Gummidichtung, die porös werden kann, sind die Teile sehr langlebig. Die Dichtung sollte von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, achte aber beim Kauf auf den richtigen Durchmesser. Du erhöhst ihre Lebensdauer, wenn Du sie vor direkter Sonneinstrahlung schützt und nicht in die Spülmaschine gibst.

Es gibt zwar verschiedene Hersteller von Espressokochern, die Verwendung ist jedoch bei allen sehr ähnlich.

Bohnen sollten grob gemahlen sein

Zuerst benötigst Du die passenden Bohnen, die für den besten Genuss frisch gemahlen werden sollten. Es gibt im Handel natürlich fertiges Kaffeepulver für Espresso zu kaufen, aber als Kaffeeliebhaber wirst Du sehr schnell den Unterschied im Geschmack feststellen. Achte darauf, dass der Mahlgrad nicht für Siebträgermaschinen eingestellt ist, denn das ist bei der Zubereitung in einer Espressokanne zu fein.

  • Fülle den unteren Teil des Kochers mit warmen, aber nicht heißem Wasser bis zur Markierung. Ist keine Markierung vorhanden, bis zum Ventil bzw. etwa halb voll.
  • Befülle den Trichteraufsatz mit dem gemahlenen Kaffee. Achte auf eine gleichmäßige Verteilung und streiche das Pulver gegebenenfalls glatt, aber drücke es nicht fest.
  • Setze das Oberteil darauf und schraube es zu, pass aber dabei auf, dass sich das Gewinde beim Zudrehen nicht verkantet.
  • Beides stellst Du nun auf die Herdplatte, um das Wasser zu erhitzen. Durch die Hitze entsteht ein Unterdruck, der das Wasser durch das Kaffeepulver nach oben steigen lässt.
  • Der Kaffee steigt mit einem Geräusch, das an Gurgeln oder Blubbern erinnert, nach oben auf. Wenn keine Flüssigkeit mehr aufsteigt, ist der Kaffee gebrauchsfertig.
  • Wenn der Kocher überläuft, ist zu viel Wasser im Behälter. Reduziere die Menge und auch die Hitze ein wenig. Gerade Gasherde haben sehr viel Power und erhitzen eventuell zu schnell und zu stark, was den Kaffee verbrennen lässt.

Warum solltest Du einen Espressokocher benutzen?

  1. Ein starker Kaffee gehört zu den Lieblingsgetränken der deutschen Bürger. Mit einem Espressokocher kannst Du jeden Tag im Handumdrehen das beliebte Heißgetränk zubereiten.
  2. Espressokannen sind günstig in der Anschaffung, handlich, leicht und platzsparend zu verstauen.
  3. Die Bedienung ist sehr einfach, ebenso wie die Reinigung.
  4. Mit einem einfachen Milchaufschäumer als Zubehör gelingen Dir auch Spezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato.
  5. Ein Espressokocher ist besonders rentabel, wenn Du nur für ein oder zwei Personen Kaffee kochen möchtest.
  6. Im Regal ist ein Espressokocher außerdem sehr dekorativ.

Wo kannst Du Espressokocher kaufen?

Einen Espressokocher kannst Du in Haushaltswarenläden und Supermärkten, die eine gut sortierte Haushaltswarenabteilung haben, wie REAL oder REWE Center, erstehen. Kaufhäuser oder Elektroläden sind ebenfalls eine gute Anlaufstelle.

Zudem bietet sich natürlich der Internethandel an. Plattformen wie Amazon oder Ebay machen Dir den Bestell- und Bezahlvorgang so einfach und bequem wie möglich. Da alle Espressokocher ähnlich und recht einfach zu bedienen sind, benötigst Du für den Kauf auch keine große Beratung.

Das Original von Bialetti ist auch heute noch Marktführer, aber es gibt inzwischen auch eine Reihe anderer Hersteller. Zu den wichtigsten gehören Cloer, Rommelsbacher, WMF, Cucina di Moderna, Cilio, Alessi und Gräwe.

Was kosten Espressokocher?

Espressokocher sind eine sehr günstige Art, um Espresso zu Hause oder auf Reisen herzustellen. No Name Produkte kannst Du bereits für zehn Euro oder darunter erwerben, Markenprodukte können auch bis zu fünfzig Euro kosten. Dies hängt natürlich von der Größe der Espressokannen ab. Elektrogeräte sind ebenfalls teurer als Herdkannen.

Außerdem spielt das verwendete Material eine Rolle. Aluminium-Kocher sind günstiger als Edelstahl. Edelstahl-Kocher kosten ab etwa 30 Euro aufwärts. Hochwertige Geräte erzeugen oft mehr Druck und haben ein Crema-Ventil. Für diese musst Du ab etwa 60 Euro einplanen.

Welche Arten von Espressokochern gibt es?

Du kannst einen Espressokocher zunächst in zwei Arten unterscheiden:

  • Elektrische Kannen
  • Manuelle Kannen

Beide haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die wir Dir weiter unten erläutern.

Welche Alternativen zu einem Espressokocher gibt es?

Für einen „richtigen“ Espresso mit der typischen Crema zu kochen gibt es zwei alternative Kaffeemaschinen:

  • Siebträgermaschine
  • S.E Pad Espressomaschine

Siebträgermaschine

Der italienische Klassiker bietet Dir mehr Einstellungen als die Espressokanne, vor allem bei der Temperatur und beim Druck. Zudem ist der Siebträger besser für mehrere Tassen Espresso hintereinander geeignet und zumeist auch schneller.

Vorteile

  • Starker, leckerer Espresso
  • Hoher Druck
  • Gute Crema

Nachteile

  • Mehr Platzbedarf
  • Höhere Anschaffungskosten
  • Zubereitung zeitaufwendig

E.S.E Espressomaschine — Easy Serving Espresso Pad-System

Was sind ESE-Pads? E.S.E. ist eine Abkürzung für Easy Serving Espresso — ein englischer Begriff, den wir als „einfach zu servierenden Espresso-Kaffee“ übersetzen könnten.

Diese Innovation wurde in den 70er Jahren vom namhaften Espressohersteller Illy Caffé entwickelt.

In Italien ist diese unkomplizierte Kaffeezubereitung schon lange beliebt und weit verbreitet. Doch auch in deutschen Haushalten sind die kompakten Espressopads mittlerweile häufig zu finden und brauchen sich vor Senseo & Co. nicht zu verstecken.

Das ESE-Pad, auf italienisch „Cialda“, besteht üblicherweise aus genau sieben Gramm Espressopulver. Der Kaffee ist bereits gepresst und dosiert, welcher dann gebrauchsfertig zwischen zwei Blätter Filterpapier mit einem Durchmesser von 44 Millimeter eingelegt wird.

Das ESE-Kaffeepad muss in den speziellen Adapter für Cialde-Maschinen eingelegt werden, um einen Espresso zu erhalten, der perfekt portioniert ist und mit dem benötigten Druck eines Siebträgers zubereitet wird.

Espressopads sind im Gegensatz zu den meisten Kapseln ökologisch nachhaltig und können zudem recycelt werden, da sie kompostierbar sind. Da die Pads jedoch einzeln verpackt sind, besteht hier ein ökologischer Nachteil.

Vorteile

  • Exakte Dosierung
  • Unkompliziert, schnelle Zubereitung
  • Starker, leckerer Espresso
  • Hoher Druck
  • Gute Crema

Nachteile

  • Mehr Platzbedarf
  • Höhere Anschaffungskosten
  • Ökologischer Nachteil
Espressokocher

Triff Deine Kaufentscheidung: Welche der vorgestellten Espressokocher passt am besten zu Dir?

Zuerst solltest Du Dich entscheiden, ob für Dich eher ein elektrischer oder ein manueller Espressokocher in Frage kommt.

Elektrische Espressokanne

Ein elektrischer Perkolator wird ähnlich wie ein Wasserkocher von innen erhitzt. Du benötigst anstatt einer Herdplatte nur eine Steckdose. Die Geräte sind sparsam im Gebrauch, da keine Energie beim Erhitzen verloren geht. In der Bedienung sind elektrische Espressokocher besonders unkompliziert und sicher. In der Regel bestehen sie aus Edelstahl, können aber aus Kunststoff gefertigte Teile enthalten.

Elektrische Perkolatoren sind fürs Campen und Reisen weniger geeignet als die stromlose Variante.

Vorteile

  • Praktisch
  • Wasser wird schneller aufgeheizt
  • Einfach in der Bedienung
  • Stromsparend
  • Geringe Verbrennungsgefahr
  • Viele verschiedene Möglichkeiten im Design
  • Teilweise mit Zusatzfunktionen für Crema u. ä. erhältlich
  • Herdplatten bleiben frei und können für andere Gerichte verwendet werden
  • Meistens mit automatischer Abschaltung

Nachteile

  • Stromanschluss notwendig
  • Teurer in der Anschaffung
  • Oft relativ groß
  • Aufwändiger in der Reinigung

Manuelle Espressokannen

Eine manuelle Espressokanne wird auch Herdkanne genannt, da sie einfach auf eine Herdplatte gestellt wird. Allerdings sind die meisten Herdplatten kleiner als die Espressokanne. Auf diese Weise geht beim Erhitzen des Wassers unnötige Energie verloren. Zudem muss der Vorgang überwacht werden, da bei zu viel Hitzeeinwirkung der Kaffee verbrennen kann.

Vorteile

  • Handlich
  • Leicht
  • Platzsparend verstaubar
  • Einfach zu Reinigen
  • Günstige Anschaffungskosten
  • Kaffeezubereitung mit einem Hauch Nostalgie

Nachteile

  • Herd oder Campingkocher notwendig
  • Die Zubereitung muss überwacht werden
  • Etwas langsamer als elektrische Geräte
  • Etwas höherer Stromverbrauch

Espressokocher für unterwegs

Besonders nützlich auf Reisen ist eine tragbare Kaffeemaschine, um immer einen heißen und cremigen Espresso bei Dir zu haben. Hier hast Du die Wahl zwischen Deiner gemahlenen Lieblingsmischung oder praktischen ESE-Pads verwenden.

Auf jeden Fall erhältst Du bei beiden Varianten immer einen hervorragenden Espresso.

  • Manuelle tragbare Espressomaschine
  • Elektrische tragbare Espressomaschine

Diese Art von Kaffeemaschinen nehmen wenig Platz ein und passen ganz bequem in einen Koffer oder eine Tasche. Der Druckaufbau erfolgt entweder durch manuelles pumpen oder durch anschließen an die 12-Volt-Zigarettenanzünderbuchse des Autos. Je nach Modell wird zudem eine Steckdose für den Wasserkocher benötigt.

Tragbare Espressokocher sind einfach zu bedienen und nur wenige Handgriffe reichen aus, um einen heißen Kaffee zu genießen, der mit einer dicken Creme angereichert ist und den typischen  Espressogeschmack hat.

Diese Art von Kaffeemaschine kann sowohl mit gemahlenem Kaffee als auch mit Pads verwendet werden. Ihre Bedienung ist sehr einfach und genial!

Wie funktioniert ein manueller tragbarer Espressokocher?

Die Verwendung dieser tragbaren Kaffeemaschinen ist sehr einfach.

  • Der Espresso wird mit dem gleichen System wie die einer Fahrradpumpe hergestellt. Einfach pumpen und staunen, wenn der cremige Kaffee fertig ist. Das Schöne an diesen tragbaren Maschinen ist zudem, dass sie kaum Energie verbrauchen und umweltfreundlich sind. Du benötigst lediglich einen Wasserkocher. Es gibt mehrere Punkte zu beachten, um das beste und richtige Modell für Dich auszuwählen. Eine manuelle Maschine ist mit losem Kaffeepulver etwas komplexer zu bedienen als eine, die ESE-Pads verwendet.

Um die Verwendung zu vereinfachen, empfehlen wir Dir, Cialde zu verwenden.

Bedienungsanleitung für den Espressokocher

Schritt für Schritt Anleitung

Mittlerweile gibt es verschiedene Hersteller von tragbaren Espressokochern. Wir möchten Dir kurz die Funktionsweise des „Handpresso“ erläutern. Es hat sehr attraktive Linien und ein einzigartiges Design, das speziell für den praktischen Transport in einem Rucksack oder einer Tasche entwickelt wurde. Der Druck von 16 bar ermöglicht Dir eine schnelle Zubereitung und ein ausgewogenes Aroma von typischem Espresso.

Espressokocher: Mahlgrad der Bohnen

Der Mahlgrad der Bohnen darf nicht zu fein sein. Fälschlicherweise wird häufig ein Espresso-Mahlgrad verwendet, das ist zu fein.

Dieses schicke Teil sieht aus wie eine Luftpumpe mit einem Handgriff auf einer Seite und einem Manometer am anderen Ende.

  • Halte den Zylinder fest und Pumpe solange bis das Manometer einen Druck von 16 bar anzeigt.
  • Fülle nun den Tank mit kochendem Wasser.
  • Nun füllst Du den Kaffeefilter mit der gewünschten Mischung Pulver oder legst ein ESE-Pad ein. Anschließend schraubst Du den Deckel drauf.
  • Stelle die Tasse unter den Auslauf und drücken den Kolben nach unten.
  • Jetzt läuft ein herrlicher Espresso in Deinen Becher, der Deine Freunde und Dich — vom Geruch über seine tolle Crema bis hin zum leckeren Geschmack — zum Staunen bringt und lange für Gesprächsstoff sorgen wird.

Wie funktioniert ein elektrischer tragbarer Espressokocher?

Dieser Typ ist ideal für diejenigen, die eine einfachere Bedienung wünschen. Der starke Italiener wird quasi wie in der Kaffeemaschine daheim hergestellt — allerdings in Miniatur. Diese Espressokocher-Variante wird über USB oder an den Zigarettenanzünder angeschlossen.  In der Regel sind beide Aufsätze — für Pulver und ESE-Pads — in der Verpackung vorhanden.

Die Funktionsweise ist hier quasi identisch mit der manuellen Variante. Jedoch mit einem Unterschied — das Pumpen beziehungsweise der Druckaufbau erfolgt nicht von Hand sondern durch einen kleinen Kompressor, der am Zigarettenanzünder angeschlossen wird.

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Kaffeekocher miteinander vergleichen?

Um die für Dich passende Espressokanne herauszufinden, solltest Du Dein Augenmerk auf folgende Kriterien richten:

Größe

Espressokannen gibt es in verschiedenen Größen, die in Tassen angegeben wird. Es gibt Modelle für ein oder zwei bis hin zu zwölf Tassen Volumen. Wichtig ist es, die für Dich passende Tassenanzahl zu finden. Ist sie zu klein gewählt, musst Du mehrmals hintereinander Kaffee ansetzen, was langwierig werden kann. Ist sie zu groß gewählt und der Kocher meistens nur halb voll, wirkt sich dies auf die Lebensdauer und den Geschmack aus. Für gelegentlichen Besuch kannst Du Dir eventuell eine zweite, größere Kanne anschaffen.

Material

Das Originalmodell aus Italien besteht aus Aluminium. Aluminium ist günstig in den Anschaffungskosten und hat ein sehr geringes Gewicht, dadurch kann es auch auf einem Campingkocher verwendet werden. Geräte aus Aluminium sind jedoch nicht für einen Induktionsherd geeignet. Außerdem ist das Material ein wenig umstritten, da es im Verdacht steht, auf die Dauer gesundheitsschädlich zu sein. Dies konnte in mehreren Studien zwar nicht bewiesen, aber bisher auch nicht restlos widerlegt werden.

Edelstahl ist ein Metall, das für viele Haushaltswaren verwendet wird. Es ist robust, lebensmittelecht, geschmacksneutral und rostfrei. Geräte aus Edelstahl sind für alle Herdarten geeignet. Die Reinigung ist einfach und die Optik hochwertig. Die Anschaffungskosten für Geräte aus Edelstahl sind jedoch deutlich höher. Da Edelstahl schwerer ist, ist es für Campingkocher weniger geeignet.

Gelegentlich werden auch Herdkannen aus Porzellan oder Edelstahl in Verbindung mit Glas angeboten. Sie sind jedoch recht selten, da Metall robuster und langlebiger ist.

Design

Die klassische Herdkanne von Bialetti hat eine achteckige Form. Inzwischen sind aber viele runde Modelle auf dem Markt erhältlich. Es gibt matte, gemusterte oder glänzende Designs. Für welches Du Dich entscheiden möchtest, hängt von Deinem Geschmack und von Deinen persönlichen Vorlieben ab. Auf die Funktion hat das Design in der Regel keinen Einfluss.

Griffe

Ergonomische Griffe erlauben Dir eine sichere Handhabung. Isolierte Griffe erleichtern das Einschenken des Kaffees.

Extras

Einige Modelle besitzen ein Crema-Ventil. Sie arbeiten mit etwas höherem Druck. Allerdings hält die Crema nicht lange an, da auch diese Geräte längst nicht den notwendigen Druck von etwa 9 Bar erreichen. Dafür muss eine Siebträgermaschine verwendet werden.

Praktisch, aber nicht unbedingt notwendig, sind eine Füllstandsanzeige zum Ablesen des Wasserstandes und ein Siebeinsatz mit Feder zur leichteren Entnahme.

Reinigung

Je nach Modell kannst Du viele Teile einfach in die Spülmaschine geben. Bei den Kannen aus Aluminium besteht aber die Gefahr, dass sie dunkel anlaufen. Edelstahl ist in der Regel spülmaschinengeeignet, trotzdem ist auch hier die Handreinigung vorzuziehen.

So reinigst Du Deinen Espressokocher richtig:

  • Lass den Perlator nach der Verwendung etwa 20 Minuten lang abkühlen.
  • Zerlege den Kocher nach jeder Benutzung in seine Einzelteile.
  • Spüle diese gründlich unter fließendem warmen Wasser aus.
  • Spülmittel ist dabei nicht notwendig.
  • Anschließend trocknest Du alle Teile und setzt sie wieder zusammen.
  • Schon ist Dein Kocher wieder einsatzbereit.

Mit ein wenig Übung gelingen Dir die Handgriffe in wenigen Minuten.

Wissenswertes über Espressokocher – Expertenmeinungen und Rechtliches

  • Der Name Perkolator, manchmal auch Percolator geschrieben, stammt vom lateinischen Wort percolare ab, was seien oder filtern bedeutet.
  • Entscheidend für den Geschmack Deines Espressos sind die Bohnen. Sie sollten grundsätzlich frisch gemahlen werden, egal ob per Hand oder mit einer elektrischen Espressomühle. Fertiges Pulver verliert sehr schnell an Aromen. Zudem kannst Du mit einer eigenen Espressomühle den für Dich passenden Mahlgrad exakt einstellen.
  • Espressobohnen werden länger geröstet als Kaffeebohnen, dadurch wird mehr Säure abgebaut. Sie sehen meist dunkelbraun und glänzend aus, Kaffeebohnen sind heller und eher matt.
  • Im Prinzip kannst Du jede Art von Bohnen für einen Espressokocher verwenden, obwohl sich natürlich italienische Bohnen anbieten. Wichtiger als die Bohnen ist der Mahlgrad: Er muss feiner eingestellt sein als bei einem Filterkaffee, jedoch gröber als für eine Siebträgermaschine.
  • Beliebte Kaffeebohnen für Espresso sind Arabica oder Robusta. Arabica-Bohnen haben einen deutlich höheren Anteil an Aromaölen und sind daher teurer, während Robusta-Sorten mehr Koffein besitzen und weniger kosten.
  • Wenn sich der Kocher nicht mehr öffnen lässt, ist der Grund dafür häufig eingebranntes Kaffeemehl oder Oxidation. Hier ist ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt. Leichte Schläge auf das Gewinde können helfen, vermeide aber, so fest zu klopfen, dass Beulen entstehen.
  • Vor der ersten Verwendung solltest Du den Perkolator mit heißem Wasser ausspülen und die ersten beiden Kaffeezubereitungen wegschütten.

Letzte Aktualisierung am 4.06.2020 um 20:32 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Letztes Update dieses Beitrags: (6.5.2020)

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