
De’Longhi La Specialista Maestro: Test 2026 hier kommen Barista & Bequeme auf ihre Kosten
Die De’Longhi La Specialista Maestro stand 2021 bei mir in der Testküche. Ich habe sie im August 2021 für 1.349 € gekauft, ausgepackt, eingestellt und Espresso sowie Milchgetränke damit zubereitet; wie lange genau, habe ich damals nicht notiert. Optisch macht die Siebträgermaschine einiges her: viel Edelstahl und eine Funktionsleiste mit drei runden Anzeigen, die an das Cockpit eines italienischen Rennwagens erinnert. Hier liest Du, wie sie sich im Alltag geschlagen hat, was mich überzeugt hat und wo sie Geduld verlangt. – Norbert Loose
Mein Kurzfazit
- Getestet: selbst gekauft im August 2021 (1.349 €), Fotos aus meiner Testküche vom September 2021. Die genaue Testdauer und die Typnummer meines Geräts habe ich damals nicht notiert.
- Ergebnis: Nach dem Einstellen hat mir der Espresso sehr gut geschmeckt, der Milchschaum gelingt mit dem LatteCrema-System zuverlässig. Smart-Tamping-Hebel und Manometer machen die Zubereitung nachvollziehbar, und die Maschine arbeitet vergleichsweise leise.
- Zu beachten: Du brauchst Zeit zum Einarbeiten, die Teile dürfen nicht in die Spülmaschine, und ein übliches Latte-Macchiato-Glas passt nicht unter den Auslauf.
- Passt zu Dir, wenn Du Siebträger-Espresso selbst machen, beim Milchschaum aber nicht auf Komfort verzichten möchtest. Willst Du nur auf einen Knopf drücken, ist ein Kaffeevollautomat die bessere Wahl.
- Bewertung: KVB-Praxistest-Score: Bewertung noch offen – warum, erkläre ich weiter unten. Ein Angebot verlinke ich nicht; als aktuelle De’Longhi-Alternative mit Mahlwerk zeige ich Dir die La Specialista Touch EC9455.M.

De’Longhi La Specialista Maestro
La Specialista Maestro (Typnummer nicht dokumentiert)
Meine Einschätzung Hybrid aus Siebträger und Komfortfunktionen: geführtes Tampen, Manometer, manuelle Dampflanze und LatteCrema-Automatik. Nach dem Einstellen hat uns der Espresso sehr gut geschmeckt; Teile dürfen nicht in die Spülmaschine.
Das hat mich im Test überzeugt
- Smart-Tamping-Hebel mit Anzeige, Manometer
- Manuelle Dampflanze und automatisches LatteCrema-System
- Hochwertig verarbeitet, vergleichsweise leise
- Viele abnehmbare Teile, Spülung per Taste
Das hat mich gestört
- Braucht Einarbeitung; Teile nicht spülmaschinengeeignet; übliches Latte-Macchiato-Glas passt nicht unter den Auslauf
Angebote
Derzeit liegt mir kein verfügbares Händlerangebot vor.
Technische Daten
- Modellbezeichnung
- De’Longhi La Specialista Maestro (Testgerät 2021, Typnummer im Bericht nicht genannt)
- Maße
- 36 × 35 × 45 cm (laut Testbericht)
- Gewicht
- 14,5 kg (laut Testbericht)
- Wassertank
- 2,5 l (laut Testbericht)
- Bohnenbehälter
- 250 g (laut Testbericht)
Ausstattung
- Active Temperature Control (Temperaturprofile), Dynamic PreInfusion
- Manuelle Dampflanze (My LatteArt) und LatteCrema-Milchsystem
- Heißwasser, Espresso 25–90 ml einstellbar (laut Testbericht)
Getränkevielfalt
- Espresso, Kaffee, Americano, Long Black
- Cappuccino, Latte, Flat White (automatisch)
De’Longhi La Specialista Maestro auf einen Blick: Stärken und Schwächen
Stärken in meinem Test
- Hochwertig verarbeitet, viel Edelstahl, schwer und stabil
- Nach dem Einstellen großartiger Espresso
- Hybrid aus Siebträger und Komfort: Smart Tamping, Manometer, fünf Temperaturprofile
- Zwei Wege zum Milchschaum: manuelle Dampflanze und automatisches LatteCrema-System
- Sehr guter Milchschaum mit LatteCrema
- Fast alle Teile abnehmbar, Spülung des Siebs per Taste
- Vergleichsweise leise
Schwächen in meinem Test
- Mehr Aufwand als bei einem Kaffeevollautomaten
- Erfordert Einarbeitung, etwas Geschick und einen Blick in die Anleitung
- Teile nicht spülmaschinengeeignet
- Übliches Latte-Macchiato-Glas passt nicht unter den Auslauf
- Mit 1.349 € (August 2021) klar im oberen Preissegment
Mein Test: Barista-Gefühl mit der De’Longhi La Specialista Maestro
Am Anfang steht bei jeder Siebträgermaschine dasselbe: auspacken, warm werden lassen, ausprobieren und die eigenen Einstellungen finden. Das ist wie bei einer neuen Stereoanlage oder neuen Schuhen – erst nach einer Weile passt alles. Bei der La Specialista Maestro war das nicht anders. Deine Vorlieben müssen dabei nicht die Einstellungen eines anderen sein: Geschmacklich gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur das, was Dir schmeckt. Ich habe mich also auf die Suche gemacht – und bin fündig geworden.
Als Hybridmaschine verbindet die La Specialista Maestro das Beste aus Siebträger (Variabilität und Geschmack) und Kaffeevollautomat (Bedienung und Milchschaum). Du kannst sie gedanklich in zwei Bereiche teilen: Links passiert alles rund um die Kaffeebohne – mahlen, portionieren und tampern. Rechts wird es nass: Hier brühst Du über den Brühkopf, schäumst Milch und lässt heißes Wasser ab.

Tampern mit der Smart Tamping Station
Wer mit Siebträgern arbeitet, weiß: Das Zusammendrücken des Kaffeepulvers im Siebträger ist einer der wichtigsten Schritte. Der Druck bestimmt die Dichte der Pressung und damit unmittelbar den Geschmack. Bei der Maestro heißt die Lösung „Smart Tamping Station“: Ein Hebel, der Tamper, ist mit einer Anzeige verbunden, die zeigt, wie stark das Pulver gepresst wird. So steuerst Du diesen Schritt individuell und trotzdem reproduzierbar – mit Gefühl, aber nicht nur nach Gefühl. In meinem Test habe ich den Hebel jeweils zweimal umgelegt.

Temperatur und Vorbrühen
„Active Temperature Control“ nennt De’Longhi die Steuerung der Brühwassertemperatur. Es gibt fünf Profile, und De’Longhi erklärt ausführlich, welche Temperatur zu welchem Getränk und welcher Bohne passt. Dazu kommt eine Vorbrühfunktion: Die „Dynamic PreInfusion“ soll die Aromen schon vor dem eigentlichen Bezug freisetzen und so den Geschmack intensivieren.
Profi-Gefühl am Manometer
Die Zeigerskala in der Mitte macht das Profi-Feeling perfekt: Sie zeigt den Druck an, wie bei professionellen Siebträgermaschinen. Du agierst und kontrollierst selbst – anders als etwa bei der Sage Oracle Touch, die diese Schritte übernimmt. Es gibt viel zu befüllen, zu drücken, zu prüfen, zu brühen und zu schäumen; die Maestro unterstützt Dich dabei so gut, dass eigentlich nichts mehr schiefgehen kann.

Espresso nach Deinem Geschmack
Durch die vielen Einstellmöglichkeiten kannst Du Deinen Kaffee genau so zubereiten, wie er Dir schmeckt. Der Espresso ist ab Werk auf 35 ml eingestellt und lässt sich zwischen 25 und 90 ml variieren. Diese Individualisierung ist der große Vorteil einer Siebträgermaschine – und hier hat sich De’Longhi nicht lumpen lassen.
Guter Kaffee braucht allerdings Zeit. Du startest bei null und richtest alle Stellschrauben nach und nach an Deinem Gaumen aus. Diese Punkte haben mir auf dem Weg zum perfekten Espresso geholfen:
- Temperatur des Wassers
- Wassermenge
- Kaffeebohnen, Sorte und Qualität
- Mahlgrad
- Durchflussdruck des Wassers durch den Siebträger
- Tampern, also der Anpressdruck des Kaffeepulvers
- Vorbrühen
- Zutaten wie Milch, Zucker, Sahne oder Sirup
- Gefäß: Tasse oder Glas, dick-, dünn- oder doppelwandig
Hast Du Deine Einstellungen einmal gefunden, geht die Zubereitung deutlich schneller. Geübte Home-Baristas sind mit der Maestro nahezu so schnell wie mit einem Kaffeevollautomaten – etwa der De’Longhi Maestosa.
Optik und Verarbeitung
Die Maschine ist in einem hochwertigen italienischen Design gehalten. Fast alles ist mit Edelstahl verkleidet und glänzt schon beim Auspacken. Viele Hebel, Knöpfe und Anzeigen laden zum Ausprobieren ein. Gekrönt wird sie vom 250-g-Bohnenbehälter, der in Teilen glänzt und den Blick auf die Bohnen freigibt. Das Mahlwerk meldet sich, wenn die Bohnen für den nächsten Espresso nicht mehr reichen; am Behälter stellst Du direkt den Mahlgrad ein (in meinem Testbericht von 2021 mit sechs Stufen notiert).
Auch das Zubehör – Milchkännchen, Düsen und Milchschaumsystem – ist klassisch und schön gestaltet. Insgesamt ist die La Specialista Maestro schwer und wertig gearbeitet; bei Verarbeitung und Materialien hat De’Longhi auf hohe Qualität geachtet. Mit 1.349 € zum Kaufzeitpunkt lag sie preislich aber auch im oberen Segment.
Technische Daten
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Hersteller | De’Longhi |
| Modell | La Specialista Maestro (Typnummer meines Testgeräts nicht notiert) |
| Art | Siebträgermaschine mit Mahlwerk |
| Mahlwerk | Edelstahl, Mahlgrad am Bohnenbehälter einstellbar |
| Voreingestellte Getränke | Kaffee, Espresso, Americano, Long Black; automatisch Cappuccino, Latte, Flat White |
| Individuelle Getränkeprofile | möglich |
| Espressomenge | 35 ml voreingestellt, 25–90 ml einstellbar |
| Temperatur | Active Temperature Control, 5 Profile |
| Vorbrühfunktion | ja (Dynamic PreInfusion) |
| Wassertank | 2,5 l, entnehmbar |
| Bohnenbehälter | 250 g |
| Bedienung | Knöpfe, Display, Manometer |
| Milchsystem | manuelle Dampflanze (My LatteArt) und automatisches LatteCrema-System |
| Heißwasser | ja |
| Wasserfilter | in meinem Testbericht als „nein“ notiert |
| Gehäuse | Edelstahl |
| Pumpendruck maximal | 19 bar |
| Gewicht | 14,5 kg |
| Maße | 36 × 35 × 45 cm |
| Preis zum Kaufzeitpunkt | 1.349 € (August 2021) |
Quelle: mein Testbericht von 2021 (Angaben zum Testgerät und damalige Herstellerangaben). Pumpendruck, Maße und Gewicht habe ich nicht selbst gemessen.
Im Alltag: Milchsystem, Reinigung und Lautstärke
Milchschaum manuell oder automatisch
Wie bei Siebträgern üblich, kannst Du mit der Dampflanze (drei Öffnungen) selbst Milchschaum im mitgelieferten Kännchen zubereiten – De’Longhi nennt das „My LatteArt“. Der Hauptunterschied zum Vorgängermodell ist aber das „LatteCrema System“: ein mitgelieferter automatischer Milchaufschäumer. Damit bereitest Du alle gängigen Kaffeespezialitäten zu, ohne selbst schäumen zu müssen. Das verlangt weniger Geschick, gelingt zuverlässig und macht weniger Arbeit beim Putzen.
Der Milchschaum ist mir mit LatteCrema immer gelungen. Was Du daraus machst, bleibt Deiner Kreativität überlassen. Echte Latte Art mit Blättern, Figuren oder Botschaften braucht allerdings Übung – an der Optik übe ich selbst noch. Geschmeckt hat es trotzdem jedes Mal.
Reinigung: einfach, aber von Hand
Die Reinigung sehe ich ambivalent. Hervorragend ist, dass nahezu alle Teile abnehmbar sind: Siebträger, der 2,5-l-Wassertank, die Abtropfschalen und sogar der Bohnenbehälter. So kommst Du überall hin; dazu eignen sich trockene Tücher, die beigefügte Bürste oder der Staubsauger. Wie bei allen Siebträgern kommt das Kaffeepulver nicht ins Innere der Maschine – dort kann also nichts verschimmeln. Nur das Sieb am Brühkopf muss gespült werden, und das erledigst Du einfach über die Taste mit dem Wassertropfen.
Mein Tipp: immer von trocken nach nass putzen
Wische die Dampflanze direkt nach dem Gebrauch mit einem Tuch ab und öffne das Dampfrad kurz, damit die Düse noch einmal durchgepustet wird. So verkleben keine Milchreste.
Der kleine Haken: Die Teile lassen sich gut abwaschen, dürfen aber nicht in die Spülmaschine. Für mich ist das kein dramatischer Nachteil – bei einer Siebträgermaschine erledigst Du die Zubereitung von Hand, und die Reinigung danach eben auch.
Lautstärke und Tassenhöhe
Im Vergleich zur Sage Oracle Touch fand ich die Maestro angenehm leise; gemessen habe ich die Lautstärke nicht. Ein übliches Latte-Macchiato-Glas passt nicht unter den Auslauf. Da Du Espresso und Milch ohnehin getrennt zubereitest, fällt das in der Praxis kaum ins Gewicht.
Nachteile der De’Longhi La Specialista Maestro
Bei den Nachteilen musste ich lange überlegen. Im Prinzip sind es die Nachteile jeder Siebträgermaschine und nichts, was die La Specialista Maestro schlecht macht: Die Inbetriebnahme ist eine Entdeckungsreise, die Zeit und Neugier verlangt. Du drückst alle Knöpfe, mal geht etwas daneben, und das geschmackliche Ergebnis überzeugt nicht von Anfang an. Mit einem Kaffeevollautomaten ist das nicht vergleichbar – soll es aber auch nicht sein. Mein Rat: Nimm für die ersten Bezüge die Bedienungsanleitung zur Hand. Geschmack und Handhabung sind für eine Siebträgermaschine wunderbar.

Für wen eignet sich die La Specialista Maestro – und für wen nicht?
Siebträger und Kaffeevollautomat werte ich nicht als besser oder schlechter. Die Frage ist, welches Gerät zu Dir passt.
Die Siebträgermaschine gilt als Königsklasse der Kaffeezubereitung. Handwerkliches Geschick ist gefragt, und es geht darum, alles selbst zu bestimmen – nicht um Zeitersparnis. Die Bohnen werden möglichst frisch gemahlen, in den Siebträger gefüllt, festgedrückt (getampert), und dann wird heißes Wasser (meist um 90 °C) mit hohem Druck durch das Kaffeepulver gepresst. Das Ergebnis ist ein intensives Aroma mit möglichst wenig Bitterstoffen.
Kaffeevollautomaten sind dagegen zeitsparende Alleskönner: Jede Spezialität ist nur einen Knopfdruck entfernt, und die Qualität von Kaffee und Milchschaum ist bei guten Geräten inzwischen eine echte Konkurrenz zum Siebträger. Ganz perfekt ist es nicht immer – etwa wenn beim Cappuccino die Milch zuerst in die Tasse läuft oder der Schaum auf dem Espresso technisch keine echte Crema ist.
Passt zu Dir, wenn Du …
- die Kaffeezubereitung als Ritual magst und Dir Zeit dafür nimmst
- Espresso selbst steuern willst, beim Milchschaum aber Unterstützung schätzt
- Wert auf hochwertige Verarbeitung und Edelstahl legst
- bereit bist, Dich mit Mahlgrad, Tampern und Temperatur zu beschäftigen
Eher nicht, wenn Du …
- morgens schnell auf einen Knopf drücken willst
- ständig andere Getränke und Einstellungen wechselst
- Teile in die Spülmaschine geben möchtest
- große Latte-Macchiato-Gläser direkt befüllen willst
Für Ungeduldige oder hektische Morgen ist die Maestro weniger geeignet: Wer häufig umstellt, braucht jedes Mal wieder eine Weile, bis die Lieblingseinstellung sitzt. Dann findest Du in meinen Kaffeevollautomaten-Testberichten die passendere Lösung.
Mein Fazit zur De’Longhi La Specialista Maestro
Die La Specialista Maestro ist eine substanzielle Hybridmaschine, die mich überzeugt hat. Eine echte Profi-Maschine ist sie nicht – dafür fehlen ihr ein paar Feinheiten in den Einstellungen und der Ausführung –, aber sie ist auch kein gemütlicher Kaffeevollautomat. Am ehesten vergleichbar ist sie mit der Sage Oracle Touch; gegenüber dieser lag sie in meinem Vergleich bei Preis und Lautstärke klar vorn.
Sie richtet sich an Kaffeeliebhaber, die den Brühvorgang gern zelebrieren, und liefert hervorragenden Kaffee, sobald Du Deine Lieblingseinstellungen gefunden hast. Mir hat schon der Weg dorthin Freude gemacht – und der Kaffee hat vorzüglich geschmeckt.
Warum der Praxistest-Score noch offen ist
KVB-Praxistest-Score: Bewertung noch offen. Nach der KVB-Methodik vergebe ich einen Praxistest-Score nur, wenn Modell, Testzeitraum und die Kaffeequalität ausreichend dokumentiert sind. Bei meinem Test von 2021 fehlen die Typnummer des Geräts und ein notierter Testzeitraum, und Espresso und Milchschaum habe ich damals nur zusammenfassend beurteilt. Meine Erfahrungen bleiben gültig – eine Punktzahl schätze ich daraus aber nicht nachträglich.
Alternativen: Siebträger mit Mahlwerk im Vergleich
Möchtest Du heute eine Siebträgermaschine mit eingebautem Mahlwerk kaufen, kommen diese Modelle infrage. Ich habe sie nicht selbst getestet; sie tragen einen KVB-Ausstattungs-Score nach Herstellerdaten bzw. einen offenen Stand. Mit meinem Praxistest der Maestro sind die Werte nicht direkt vergleichbar.
| Modell | Bewertung | Milch | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| De’Longhi La Specialista Maestro | KVB-Praxistest-Score: Bewertung noch offen | Dampflanze und LatteCrema-Automatik | von mir 2021 getestet, Smart Tamping, Manometer |
| De’Longhi La Specialista Touch EC9455.M | KVB-Ausstattungs-Score: Bewertung noch offen | automatische Dampflanze (Auto LatteArt) | 3,5-Zoll-Touchscreen, 15 Mahlstufen, 1,8-l-Tank, kein Manometer |
| Sage the Barista Express SES875 | KVB-Ausstattungs-Score 69/100 · Mittelklasse | manuelle Dampflanze | Kegelmahlwerk mit 16 Stufen, PID, Manometer, 2-l-Tank |
| Sage the Barista Pro SES878 | KVB-Ausstattungs-Score 73/100 · Mittelklasse | manuelle Dampflanze | ThermoJet (ca. 3 s), LCD mit Shot-Timer, 30 Mahlgrade |
Quelle: Herstellerangaben laut den verlinkten KVB-Produktseiten (Stand Oktober 2026); Maestro laut meinem Testbericht 2021.
Am nächsten an der Maestro ist die La Specialista Touch: ebenfalls von De’Longhi, mit Mahlwerk und automatischer Milchschaum-Unterstützung, aber mit Touchscreen statt Manometer und kleinerem Wassertank. Die beiden Sage-Modelle setzen auf eine klassische Dampflanze – die Barista Express mit Manometer, die Barista Pro mit schneller Aufheizung und Display. Alle Siebträger im Überblick und einen Modellberater findest Du im Siebträger-Vergleich.
De’Longhi La Specialista Touch
EC9455.M
Unsere Einschätzung anhand der Produktdaten Siebträger mit Mahlwerk, 3,5-Zoll-Touchscreen und automatischer Dampflanze für Milchschaum. Nicht selbst getestet – eingeordnet anhand der Herstellerdaten.
Stärken laut Produktdaten
- 3,5-Zoll-TFT-Touchscreen, 8 anpassbare Rezepte
- Automatische Auto-LatteArt-Dampflanze (4 Temperaturen, 5 Texturen)
- Eingebautes Mahlwerk mit 15 Stufen, 4 Brühtemperaturen
- Tassen bis 12 cm, Heißwasser, Cold Brew
Zu beachten
- Nur 1,8 l Wassertank, kein Manometer; Siebträger-Durchmesser und Reinigung der Brühgruppe in den Herstellerunterlagen nicht angegeben
Erhältlich bei
* Affiliate-Links / Anzeige. Preise inkl. MwSt.; Amazon-Preis vom 02.11.2026, 06:34 Uhr, kann sich seitdem geändert haben.
Technische Daten
- Modellbezeichnung (Hersteller)
- De’Longhi La Specialista Touch, Metall
- Typ
- EC9455.M
- Artikelnummer (Hersteller)
- 0132126126
- EAN (laut Amazon-Artikeldaten)
- 8004399029064
- Amazon-ASIN (Händler)
- B0DVM1T4NP
- OTTO-Artikelnummer (Händler)
- 9602835360
- Maße
- 31,9 × 36,7 × 40,0 cm (Herstellerangabe, Reihenfolge nicht bezeichnet)
- Gewicht
- 10,4 kg
- Wassertank
- 1,8 l, Wasserstandsanzeige
- Heizsystem
- Thermoblock
- Pumpendruck
- 15 bar
- Leistung
- 1.450 W
- Mahlwerk
- 15 Mahlgradstufen
- max. Tassenhöhe
- 12 cm
Ausstattung
- 3,5-Zoll-TFT-Farb-Touchscreen
- Auto-LatteArt-Dampflanze mit 4 Milchtemperaturen und 5 Texturen
- 4 Brühtemperaturen, 8 anpassbare Rezepte
- Heißwasser aus eigenem Auslauf, Cold Brew
- Präinfusion einstellbar, Entkalkungsprogramm mit Alarm, Auto-off einstellbar (Anleitung)
- Tamper und Milchkännchen im Lieferumfang
- 2 Jahre Garantie, verlängerbar (Herstellerangabe)
Getränkevielfalt
- Espresso, Americano/Long Black
- Cappuccino, Latte Macchiato, Flat White, Latte, heiße Milch
- Cold Brew, Heißwasser
Kaufberatung: Modell, Vorgänger und Typnummer
- La Specialista Maestro: De’Longhi führt die Maestro unter der Typnummer EC9665.M. Welche Ausführung ich 2021 getestet habe, habe ich nicht notiert – deshalb verlinke ich kein Angebot für die Maestro.
- La Specialista (Vorgänger): ohne automatisches LatteCrema-System. Der früher hier eingebundene Amazon-Artikel gehörte zu diesem Vorgänger (EC9335.M), nicht zur Maestro, und ist nicht mehr lieferbar – ich habe ihn entfernt.
- La Specialista Prestigio: Laut meinem Testbericht von 2021 wurde die Vorgängerin unter diesem Namen weitergeführt – günstiger und mit weniger Funktionen.
- La Specialista Touch EC9455.M: aktuelles Modell mit Mahlwerk und Touchscreen, siehe Vergleich oben.
Kaufst Du eine Maestro gebraucht, prüfe vor allem, ob das Zubehör vollständig ist: LatteCrema-Milchbehälter, Milchkännchen, Siebe und Reinigungsbürste. Lass Dir zeigen, dass Mahlwerk, Tamping-Hebel und Dampflanze funktionieren, und frag nach der letzten Entkalkung. Da die Teile nicht in die Spülmaschine dürfen, lohnt auch ein Blick auf Milchreste in Düse und Behälter.
Achte beim Kauf immer auf die vollständige Typnummer: Hinter ähnlichen Namen stecken bei De’Longhi unterschiedliche Geräte mit unterschiedlicher Ausstattung. Mehr Modelle der Marke findest Du im De’Longhi-Vergleich.
Häufige Fragen zur De’Longhi La Specialista Maestro
Hast Du die La Specialista Maestro selbst getestet?
Ja. Ich habe sie im August 2021 für 1.349 € gekauft und in meiner Testküche genutzt; die Fotos auf dieser Seite stammen vom September 2021. Die genaue Testdauer und die Typnummer meines Geräts habe ich damals nicht notiert.
Was unterscheidet die Maestro von der La Specialista?
Der wichtigste Unterschied ist das automatische LatteCrema-System. Damit bereitest Du Cappuccino, Latte oder Flat White zu, ohne selbst Milch aufschäumen zu müssen. Die manuelle Dampflanze hat die Maestro zusätzlich.
Wie funktioniert das Tampern bei der Maestro?
Über die Smart Tamping Station: Du legst einen Hebel um, und eine Anzeige zeigt Dir, wie stark das Kaffeepulver gepresst wird. In meinem Test habe ich den Hebel jeweils zweimal umgelegt.
Wie gut ist der Milchschaum?
Mit dem LatteCrema-System ist mir der Milchschaum in meinem Test immer gelungen. Über die Dampflanze kannst Du ihn auch von Hand zubereiten; für echte Latte Art brauchst Du Übung.
Darf das Zubehör in die Spülmaschine?
Nein. Fast alle Teile sind abnehmbar und lassen sich gut von Hand reinigen, sind aber nicht spülmaschinengeeignet. Das Sieb am Brühkopf spülst Du per Taste.
Wie laut ist die La Specialista Maestro?
Gemessen habe ich die Lautstärke nicht. Im direkten Eindruck war sie leiser als die Sage Oracle Touch und insgesamt angenehm leise.
Passen große Gläser unter den Auslauf?
Ein übliches Latte-Macchiato-Glas passt nicht. Den Espresso stellst Du zwischen 25 und 90 ml ein (ab Werk 35 ml).
Welche Alternative gibt es heute?
Die La Specialista Touch EC9455.M von De’Longhi ist das aktuelle Modell mit Mahlwerk und automatischer Milchschaum-Unterstützung. Mit klassischer Dampflanze kommen die Sage Barista Express SES875 und Barista Pro SES878 infrage. Diese drei habe ich nicht selbst getestet.
- Siebträgermaschinen im Vergleich
- Modellberater: welcher Siebträger passt zu mir?
- Alle De’Longhi-Modelle im Vergleich
- Espressomühlen
- Milchaufschäumer: meine Erfahrungen
- Kaffeevollautomat Test: alle Bewertungen
- So entstehen die KVB-Scores
Hinweis: Links zu Amazon und OTTO sind Affiliate-Links (Anzeige). Kaufst Du darüber ein, erhalte ich eine Provision; der Preis ändert sich für Dich nicht. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Provisionen haben keinen Einfluss auf die Bewertung.

