Skip to main content

Das Geheimnis einen guten Filterkaffees

Die besten Kaffeefilter

Der beste Weg Kaffee zu filtern

Grundlage für Filterkaffee und Espresso sind die selben Bohnen. Ob eine Kaffeebohnensorte zu Filterkaffe oder zu Espresso wird, hängt zunächst von der Dauer und Art der Röstung ab.

Grundsätzlich gilt: Kaffeebohnen sollten schonend geröstet werden. Schonend bedeutet, dass die Bohne nur langsam der Temperatur von etwa 200 °C ausgesetzt wird. In einer traditionellen Trommel-Röstmaschine geschieht dies binnen ca. 10 Minuten. In dieser Zeit baut sich die magenreizende Chlorogensäure zu einem Großteil ab. Zum Vergleich: Industriell gerösteter Filterkaffee wird im nur 1 bis 3 Minuten enormer Hitze ausgesetzt.

Tipp 1. Lassen Sie Ihren Kaffee ruhig ein wenig abkühlen, denn gerade die feinen, fruchtigen Geschmacksnoten kommen bei niedrigerer Temperatur besser zur Geltung.

Entsprechend der Herkunft der Kaffeebohnen arbeiten die Röstmeister das geschmackliche Potenzial der Kaffeesorten heraus. So entsteht ein mild-blumiger Kaffee aus Asien oder ein kräftiger, erdiger Kaffee aus Afrika. Je nach Klima, Bodenbeschaffenheit, Anbauhöhe, Kaffeepflanzenart und anderen Faktoren Berlin Bohnen ihren eigenen Charakter mit.

Tipp 2. Nach dem Brühen bleiben Ihnen zum Genuss etwa 35 Minuten. Danach ist ein Großteil der Aromen (nicht jedoch die Bitter- und Gerbstoffe!) abgebaut.

Zum Mahlen: für Filterkaffee wird die Bohne in ca. 800-1000 Teilchen (mittlerer Mahlgrad) zerteilt. Dabei vergrößert sich die Oberfläche der Rune enorm.

Trifft beim Aufbrühen heißes Wasser auf den Kaffee, quillt das Kaffeemehl auf und setzt seine Aromen frei. Das Wasser sollte dabei nicht mehr sieden, sondern eine Temperatur von maximal 93-96 °C haben. Im Idealfall ist es auch nicht zu hart (3-6° dH = deutsche Härte) und weist einen niedrigen Mineralien-Gehalt auf. Für das Aufbrühen stehen mehrere Methoden zur Wahl. Je nach Brühmethode sollten Mahlgrad, Kaffeemenge und Ziehzeit im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Tipp 3. Durch Warmhalten des Kaffees auf einem Stövchen werden Aromen zerstört.

French Press (Cafetiére)

French PressDer Kaffee kommt nur mit Materialien in Berührung, die ihn geschmacklich nicht beeinflussen: Glas und Edelstahl. Der Kaffee wird stufenweise aufgegossen. Nach 4 Minuten trennt eine heruntergedrückte Siebplatte den fertigen Kaffee vom Kaffeemehl. Durch die relativ großen Poren der Siebplatte verbleiben feinere Teilchen und ein Großteil der Kaffeeöle im Getränk. Der Kaffee schmeckt deshalb sehr vollmundig und kräftig. Hier gibt es die Schritt für Schritt Anleitung zu French Press.

Die Karlsbader Kanne

Karlsbader KanneDie schonendste Art der Kaffeezubereitung: gänzlich ohne Papierfilter oder Metallsieb. Von oben strömt heißes Wasser durch grob gemahlenes Kaffeemehl und läuft als Kaffee durch einen zweifachen Filter aus Porzellan.
Die Tasse ist klar und rein, der Kaffee behält sein pures Aroma ohne Fremdgeschmack.

Der Kaffee Handfilter

Kaffee HandfilterErfunden von einer Hausfrau aus Dresden, weiterentwickelt von japanischen Kaffeeliebhabern erfordert diese Methode durchaus einen Augenblick Geduld. Durch Abfiltrierung der Crema und der Feinanteile erhält man einen reinen, klaren Kaffee.
Dieser ist nicht sehr stark; zarte Aromen kommen aber sehr gut zur Geltung.

Hier geht es zur Schritt für Schritt Anleitung für Kaffee mit dem Handfilter.

Kaffee Kona Kanne

Kaffee Kona KanneErfunden vor mehr als 70 Jahren in Frankreich mutet diese Kaffeezubereitung an wie ein Experiment. Wasser wird im unteren Behälter erhitzt und gelangt mittels Dampfdruck in das obere Gefäß. Dort vermengt es sich mit dem Kaffeemehl. Erlischt die Wärmequelle, strömt der fertig gebrühte Kaffee zurück.

Ein Plättchen aus Stoff oder Papier filtert das Kaffeemehl ab. Diese Methode vereint die Vorteile der Tassenbrühung mit denen des Handfilters: im fertigen Kaffee verbleiben wenig Öle – außerdem kein Kaffeemehl.

Das Geheimnis einen guten Filterkaffees
5 (100%) 7 votes

Ähnliche Beiträge