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Bio-Kaffee

Bio Kaffee – was ist das, besser als anderer Kaffee?

Auf dem Markt gibt es einige Sorten an Kaffee, die ein Bio-Siegel tragen. Diese sind frei von Pestiziden und Chemikalien. Doch welche Bedeutung hat Bio-Kaffee für den Verbraucher und Kaffeehandel? Die wichtigsten Aspekte zum Bio-Kaffee stellen wir im Anschluss vor und erläutern diese.

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Was zeigt ein Bio-Prüf- oder Gütesiegel an?

Wer einen Kaffee mit einem BIO Prüf- oder Gütesiegel wählt, erhält ein Erzeugnis aus einem ökologischen Anbau. Je nach Siegel gibt es andere Kriterien, die der Herausgeber dieses auferlegt. Nur im Fall des Erfüllens dieser Kriterien darf der Kaffeehersteller auch das Siegel einsetzen. Mithilfe der Dokumentation bei der Kaffeeherstellung erhält der Herausgeber eines Siegels einen Nachweis über die Anbauweise des Kaffees. Außerdem wird regelmäßig eine Probe von Waren entnommen und untersucht. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Kriterien des Güte- und Prüfsiegel-Herausgebers Beachtung finden.

Innerhalb von Europa hat sich das EU-Bio-Siegel etabliert. Dabei übernehmen spezielle Kontrollstellen die Untersuchungen von Bio-Kaffee. In der Regel überwachen die Kontrollstellen die wichtigsten Kriterien. Zu diesen gehören meist der Einsatz biologischer Düngemittel und das Verbot von chemischen Pflanzenschutzmitteln. Auch Verbote für den Einsatz von gentechnischen Organismen gibt es bei den meisten Bio-Siegel-Herausgebern.

Wie wirkt sich ein Bio-Prüf- oder Gütesiegel auf Kaffee aus?

Auf den Kaffee bezogen zeigt ein Bio-Siegel an, dass die Gesamtheit der Prozesse bei der Kaffeeherstellung überwacht wird. Ehe ein Unternehmen ein Siegel auf das Produkt drucken darf, benötigt der Produzent ein Bio-Zertifikat.Dieses erhalten beispielsweise Farmer im Rahmen einer regelmäßigen Überprüfung. In dieser Überprüfung wird nicht nur die Anbauweise von Kaffee betrachtet, sondern auch eine Probe des Produkts genommen. Ebenso wird der Farmer zu den eigenen Kaffeebohnen befragt. Um ein Zertifikat zu erhalten, leisten Farmer eine Gebühr. Dies stellt einen Grund für den höheren Preis von Bio-Kaffee dar.

Erhält der Farmer ein Siegel für den eigenen Kaffee, entscheidet der Einkäufer des Produkts, ob er dieses Siegel beziehen möchte. Für Bio-Kaffee fallen pro Pfund nämlich höhere Ausgaben an. Wem ein Siegel keinen Mehrwert bietet, der verzichtet häufig darauf. Europäische Prüf- und Gütesiegel haben in Afrika oder Amerika nämlich wenig Mehrwert.

Wer sich dazu entschließt ein Siegel zu erwerben, darf dieses auf die Packung von Kaffee drucken. Hierbei sollten Einkäufer jedoch beachten, dass auch alle weiteren Arbeitsschritte bio-zertifiziert ablaufen sollten. Auch dieser Schritt überwacht die jeweilige Kontrollstelle und verlangt dafür eine Gebühr.

Welche Vorzüge bietet ein Bio-Zertifikat für Farmer?

In den Anbauländern gibt es zahlreiche Vorzüge durch ein Bio-Zertifikat. Deshalb hat sich Bio-Kaffee auch auf dem Markt etabliert. Meist kann ein Farmer seinen Kaffee zu einem höheren Preis verkaufen, wenn dieser ein entsprechendes Siegel trägt. Zudem wird der Boden, der für den Kaffeeanbau notwendig ist, geschont. Das liegt daran, dass beim Anbau der Kaffeepflanze keine Pestizide zum Einsatz kommen. Auch die Artenvielfalt wird nicht gefährdet. Zusätzlich hat ein pestizidfreier Anbau den Vorteil, dass alle Arbeiter auf den Feldern mit weniger gesundheitlichen Risiken arbeiten.

Doch auch auf den Geschmack hat die Anbauweise einen Einfluss. Chemische Inhaltsstoffe beeinflussen nämlich den Geschmack des Aromagetränks.

Was passiert nach der Röstung mit den chemischen Zusatzstoffen in klassischem Kaffee?

Nicht immer ist Röstkaffee, der bio-zertifiziert ist gesünder als normaler Kaffee. Befinden sich auf den rohen Kaffeebohnen chemische Stoffe, vernichtet ein Röstprozess diese. Das bedeutet, dass es nach der Röstung von Kaffee keine nachweisbaren Rückstände von Pestiziden gibt. Der Grund dafür ist die hohe Temperatur des Röstvorgangs. Durch diese kommt es zur Zersetzung von Chemikalien.

Weshalb gibt es auf dem Markt nicht mehr Bio-Kaffee?

Viele Farmer können sich die Kosten für eine Zertifizierung nicht leisten. Speziell kleinen und neuen Unternehmen fehlt es an der benötigten Liquidität. Außerdem hat ein Siegel für Käufer aus dem internationalen Raum keine Relevanz. Je nach Region kann es andere Siegel geben, die auf dem Markt relevant sind. Somit würden Farmer viele Zertifikate benötigen, um die Nachfrage auf internationalen Märkten besser zu bedienen. Dadurch entstehen jedoch hohe Kosten, die sich häufig nicht lohnen. Das liegt daran, dass jedes Jahr neue Gebühren in meist vierstelliger Höhe anfallen.

Kritiker von Bio-Kaffee sehen das Siegel nicht automatisch als Qualitätskennzeichen. Das liegt daran begründet, dass Verbraucher die Kosten für die Zertifizierung tragen, denn ein Bio-Kaffee ist deutlich teurer als normaler Kaffee.

Bio-Kaffee

Welches sind die drei wichtigsten Bio-Zertifikate bei Kaffee?

Auf dem Markt gibt es einige Zertifikate, die großen Anklang gefunden haben. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Sechseckiges Bio-Siegel
  • 4C-Initiative
  • Rainforest Alliance

Wer Kaffee mit dem sechseckigen Bio-Siegel einkauft, hat die Sicherheit, dass 95 Prozent eines Kaffees von Farmen stammt, welche nach der EG-Öko-Verordnung anbauen. Dies bedeutet für den Verbraucher, dass bei der Herstellung von Kaffee keine Spritzmittel zum Einsatz kommen.

Die 4C (Common Code for the Coffee Community) offeriert ein Siegel, welches in 28 Ländern aktiv ist. Bei der Zertifizierung wird nicht nur auf den ökologischen Anbau von Kaffee geachtet, sondern auch auf Umweltstandards und faire Arbeitsbedingungen aller Mitarbeiter. Unterstützung findet die 4C vom Deutschen Kaffeeband, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit.

Auch die Rainforest Alliance ist bekannt. Es handelt sich bei diesem Unternehmen um eine Naturschutzorganisation, welche aus den USA stammt. Verbraucher erkennen das Zertifikat des Unternehmens an einem kleinen Frosch auf der Kaffeepackung. Die Vereinigung setzt sich dafür ein, dass Kaffeebauern Mindestlöhne erhalten und dass das Ökosystem der Regenwälder erhalten bleibt.

Sollte ich Bio-Kaffee bevorzugen?

Die meisten Verbraucher fragen sich, ob Bio-Kaffee eine deutlich bessere Qualität als normaler Kaffee hat. Diese Frage ist jedoch nicht klar zu beantworten, da es auf dem Markt sogar kleinere Direkt-Röstereien gibt, die Kaffee in hoher Qualität anbieten und das ohne ein entsprechendes Bio-Siegel. Somit ist ein Espresso oder Kaffee ohne ein Bio- oder Fair-Trade-Siegel nicht automatisch schlechter als ein Produkt mit einer Zertifizierung.

Verbraucher, die einen guten Kaffee kaufen möchten und ebenso die Umwelt und Gesundheit schonen möchten, sollten mit Ausgaben in Höhe von etwa 18 Euro je Kilogramm Kaffee rechnen. Dabei sollten Käufer jedoch beachten, dass nicht jeder Kaffee in dieser Preisklasse gut ist. Es gibt somit auch schlechte Kaffees für viel Geld. Um ein hochwertiges Produkt zu erhalten, sollten Verbraucher nicht im Supermarkt einkaufen. Es ist besser direkt bei Kaffeeröstereien anzufragen und dort einen Kaffee zu kaufen.

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/kaffee-plantage-coffea-robusta-345371/

Letzte Aktualisierung am 13.08.2020 um 10:42 Uhr / *Affiliate Links / * Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeiten & kosten möglich. Verbraucherhinweis: Alle Angaben beruhen auf den Informationen des jeweiligen Herstellers und/oder Amazon.

Letztes Update dieses Beitrags: (15.7.2020)

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